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Jakob Assecuranzmakler GmbH Krankenversicherung & Pflege

Ambulante und Stationäre Krankenzusatzversicherung

Was ist eine ambulante Krankenzusatz­versicherung?

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Eine ambulante Krankenzusatzversicherung erweitert die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die Leistungen die nur teilweise oder gar nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet werden, sind je nach Baustein durch eine ambulante Krankenzusatzversicherung abgesichert.

Dazu gehören u.a.:

  • Heilpraktiker,
  • Sehhilfen,
  • Kuren,
  • Vorsorgeuntersuchungen,
  • Arznei- und Verbandsmittel,
  • Hilfs- und Heilmittel.

Was ist eine stationäre Krankenzusatz­versicherung?

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Bei einer stationären Krankenzusatzversicherung werden Sie im Krankenhaus wie ein Privatpatient behandelt. Sie profitieren von der Behandlung durch den Chefarzt bzw. Spezialisten oder die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer.

Zudem entscheiden Sie selbst, in welches Krankenhaus mit Kassenzulassung Sie gehen möchten.


Ambulante privatärztliche Behandlung

Lassen Sie sich von Ihrem Fach- oder Hausarzt wie ein Privatpatient behandeln.

Selbstbeteiligung

Versicherer können die Leistung um einen bedingungsgemäß vereinbarten Betrag kürzen.


Höchstsätze GOÄ

Rechnen Ärzte eine Privatleistung ab, nutzen sie dafür die Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ). Diese sieht vor, die für eine Leistung vorgeschriebene
Gebühr je nach Schwierigkeit zu multiplizieren. Der Regelsatz ist das 2,3-Fache der Gebühr, wird es schwieriger, kann der Arzt auch das
3,5-Fache, den Höchstsatz, abrechnen.


Heilmittel

Heilmittel oder auch Heilmethoden sollen dazu dienen, Krankheiten zu heilen oder auch Verschlimmerungen der Symptome zu verhindern.
Dabei versteht man unter einem Heilmittel in der Regel Therapien und Anwendungen wie: Massagen, Physiotherapie oder Krankengymnastik,
logopädische Maßnahmen oder auch Ergotherapie.


Hilfsmittel

Hilfsmittel sollen durch Krankheit oder Behinderung bedingte Einschränkungen kompensieren. Unter medizinischen Hilfsmitteln versteht man
zum Beispiel: Rollstühle (oder auch Gehhilfen), Prothesen, orthopädische Strümpfe etc., Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte.


Psychotherapie

Psychotherapie bezeichnet allgemein die „gezielte professionelle Behandlung psychischer Störungen und/oder psychisch bedingter körperlicher
Störungen mit psychologischen Mitteln“.


Ambulante Krankentransporte

Fahrten zu einer stationären oder ambulanten Behandlung, z. B. eine Operation, Chemotherapie oder Dialyse.


Ambulante Entbindung

Entbindungen in den eigenen vier Wänden mit Unterstützung einer Hebamme.


GebüH

Gebührenordnung der Heilpraktiker


Hufelandverzeichnis

Das „Hufeland-Leistungsverzeichnis der besonderen Therapierichtungen“ ist eine Abrechnungshilfe für naturheilkundlich tätige Ärzte.

Es enthält alle naturheilkundlichen Diagnostik- und Therapieverfahren, die theoretisch erklärbar und praktisch bewährt und die lehr- und lernbar
sind.


Naturheilverfahren

Naturheilverfahren ist ein relativ unscharf definierter Begriff, der im weitesten Sinn therapeutische Maßnahmen umfasst, die sich keiner
technologischen Hilfsmittel bedienen und vor allem auf Selbstheilungskräfte setzt.


LASIK/LASEK

Die LASEK-Methode (auch als Laser-Assisted Subepithelial Keratectomy bekannt) und LASIK-Methode (Laser-in-situ-Keratomileusis) werden
zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten per Laser eingesetzt.


Zuzahlung in der GKV

Versicherte müssen gemäß § 61 SGB V ff. Zuzahlungen leisten, z. B. für Medikamente, Krankenhausaufenthalte und Hilfsmittel.


Vorsorgeuntersuchungen

Vorsorgeuntersuchungen dienen der Früherkennung von Krankheiten.


Schutzimpfungen

Impfungen sind präventive Maßnahmen. Dabei soll die Gabe eines sog. Impfstoffes den Geimpften immunisieren und so vor einer (ansteckenden)
Krankheit schützen.


Wahlleistung

Viele Krankenhäuser bieten mittlerweile neben den allgemeinen Krankenhausleistungen sogenannte Wahlleistungen an. Wahlleistungen sind
Wunschleistungen, die über den im Einzelfall zu bestimmenden Umfang der allgemeinen Krankenhausleistungen hinausgehen und die der
Patient freiwillig wählen kann. Es gibt grundsätzlich drei Kategorien von Wahlleistungen: Wahlarztbehandlungen (z.B. Chefarztbehandlung),
Unterkunft (z.B. Einzelzimmer, TV, Telefon) und medizinische Wahlleistungen (z.B. Massagen, Homöopathie).


Ein- oder Zweibettzimmerunterbringung

Die Regelversorgung für einen Kassenpatienten umfasst nur die Unterbringung in einem Mehrbettzimmer. Krankenhäuser bieten jedoch
gegen Aufpreis auch Zwei- und Einbettzimmer an. Diesen Aufpreis hat der Patient selbst zu tragen oder er schließt einen entsprechenden
Versicherungsvertrag ab.


Ausgleichszahlungen bei Verzicht auf Wahlleistungen/ Zweibettzimmer

Stationäre Krankenhauszusatztarife enthalten oft die Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmern und die privatärztliche Behandlung. Verzichtet
der Versicherte auf eine oder mehrere dieser Leistungen im Schadenfall, zahlen die Versicherer zum Ausgleich ein Tagegeld.


Wartezeiten

Die Wartezeit ist eine tariflich festgelegte Frist, während der die versicherte Person trotz bestehendem Versicherungsschutz noch keine Ansprüche geltend machen kann.

Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate ab Versicherungsbeginn. Es gibt besondere Wartezeiten für Entbindung, Psychotherapie, Zahnbehandlung und Kieferorthopädie, diese erstrecken sich sogar über acht Monate. Bei einem Unfall entfallen die Wartezeiten. Wartezeiten können in den besonderen Bedingungen eines Versicherers verkürzt werden, wodurch sie von Versicherer zu Versicherer stark variieren können.


Privatärztliche Behandlung

Der Begriff privatärztliche Behandlung beschreibt einen Umfang an Leistungen und Behandlungsformen, die privat versicherte Patienten bei Aufenthalt in einem Krankenhaus bzw. einer Klinik für sich geltend machen können.


Honorarvereinbarung

Spezialisten und Privatkliniken rechnen in manchen Fällen mit gesonderten Honorarvereinbarungen ab. Honorarvereinbarungen regeln die
Vergütung der ärztlichen Leistungen außerhalb der Gebührenordnung.


Mehrkosten für freie Krankenhauswahl

„Wählen Versicherte ohne zwingenden Grund ein anderes als ein in der ärztlichen Anweisung genanntes Krankenhaus, können die Mehrkosten
ganz oder teilweise auferlegt werden.“ heißt es im Sozialgesetzbuch (§ 39, Abs. 2).


Rooming-in

Rooming-in erlaubt den Müttern und Vätern oder anderen Bezugspersonen, mit einem kranken Kind im Krankenhaus oder auf der Säuglingsstation
zu leben und dort auch zu übernachten.


Gemischte Anstalten

Gemischte Krankenanstalten sind spezielle Krankenhäuser, in welchen die Patienten nicht nur die üblichen Leistungen eines Krankenhauses
in Anspruch nehmen können, sondern diese bieten den Patienten zusätzlich auch Sanatoriumsbehandlungen oder Kuren an.


Vor-/Nachstationäre Behandlungen

Häufig sind rund um einen Krankenhausaufenthalt Vor- und Nachbehandlungen notwendig, z.B. ambulante Aufnahme- und Abschlussuntersuchungen.


Leistungen im Ausland

Wer plant, längere Zeit ins Ausland zu gehen, sollte bei seinem Tarif auch darauf achten, inwiefern die Leistungen in dieser Zeit eingeschränkt
sind. Häufig zahlen die Versicherungen für einen Aufenthalt im Europäischen Wirtschaftsraum, teilweise sind die Erstattungen dann aber auf
Kosten gedeckelt, wie sie auch in Deutschland angefallen wären. Weltweit sind die Leistungen meist eingeschränkt.


Ambulante Operationen

Operationen müssen nicht unbedingt mit einem Krankenhausaufenthalt kombiniert werden. Manchmal kann der Patient auch nach der OP
wieder nach Hause. Die Kosten für die ärztliche Behandlung fallen trotzdem an.


Krankentagegeldversicherung

Was ist eine Krankentagegeld­versicherung?

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Eine Krankentagegeld Zusatzversicherung schließt im Krankheitsfall die Lücke zum Verdienstausfall. Im Krankheitsfall zahlt bei einem Arbeitnehmer der Arbeitgeber in der Regel sechs Wochen weiterhin das volle Gehalt.

Nach Ablauf der sechs Wochen Lohnfortzahlung erhalten gesetzlich versicherte von ihrer Krankenversicherung ein Krankengeld. Dieses ist im Durchschnitt bei etwa 60 % des Bruttoeinkommens.

Diese Versorgungslücke kann durch eine Krankentagegeldversicherung geschlossen werden.

Beispielrechnung

Pflichtversicherte

Freiwillig Versicherte

Monatliches Nettogehalt

1.800,00 €

3.400,00 €

Krankengeld (Höchstsatz*)

1.620,00 €

3.045,00 €

./. 9,30 % gesetzliche Rentenversicherung

150,66 €

284,58 €

./. 1,2 % Arbeitslosenversicherung

19,44 €

36,54 €

./. 1,525 % gesetzliche Pflegeversicherung

24,71 €

46,44 €

Monatliches Netto-Krankengeld

1.425,19 €

2.677,44 €

Monatliche Versorgungslücke

374,81 €

722,56 €

Absicherungsbedarf täglich (gerundet)

15,00 €

25,00 €

* 70 % des Bruttogehaltes, max. 90 % des Nettoeinkommens bzw. max. 70 % der Beitragsbemessungsgrenze 

Vor allem für Selbständige die keine Lohnfortzahlung erhalten ist eine Krankentagegeld Zusatzversicherung interessant.


Karenzzeit

Das eigentliche Krankentagegeld, die vom Versicherer je nach Vertrag gewährte Leistungshöhe pro Tag, wird dem Versicherten nicht schon ab dem Eintritt des Leistungsfalles, sondern erst nach Ablauf einer Karenzzeit gezahlt, in der kein Leistungsanspruch besteht.

Bei Arbeitnehmern beträgt die Karenzzeit in der Regel 42 Tage, da die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber sechs Wochen beträgt. Abweichend hierzu können
Selbständige eine deutlich kürzere Karenzzeit vereinbaren.

Alkoholklausel

Liegt der Arbeitsunfähigkeit eine Unfallfolge oder eine Erkrankung zugrunde, die alkoholbedingt ist, besteht gemäß den allgemeinen Versicherungsbedingungen
keine Leistungspflicht.


Ordentliches Kündigungsrecht §14 MB/ KT

Der Versicherer kann das Versicherungsverhältnis zum Ende eines jeden der ersten drei Versicherungsjahre mit einer Frist von drei Monaten
kündigen, sofern kein gesetzlicher Anspruch auf einen Beitragszuschuss des Arbeitgebers besteht.


Teil-Arbeitsunfähigkeit

Ist ein Arbeitnehmer beschränkt einsatzfähig, z.B. während einer Wiedereingliederungsmaßnahme ist er zum Teil arbeitsunfähig.


Kurklausel

Ist im Verlauf der Genesung eine Kur- oder eine Rehamaßnahme erforderlich, zahlen viele Versicherer kein Tagegeld.


Mutterschutzzeiten

Die gesetzliche Schutzfrist ist auf sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt festgelegt. Ensteht der weiblichen Versicherten
während dieser Zeit ein Verdienstausfall, zahlt der Versicherer das Tagegeld im vertraglichen Umfang. Stehen der Versicherten anderweitige
Leistungen in diesem Zeitraum zu (z.B. Mutterschaftsgeld oder Elterngeld), so werden diese angerechnet.


Wartezeiten

Wartezeit ist eine tariflich festgelegte Frist, während der die versicherte Person trotz bestehendem Versicherungsschutz noch keine Ansprüche geltend machen kann. Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate ab Versicherungsbeginn. Es gibt besondere Wartezeiten für Entbindung, Psychotherapie, Zahnbehandlung und Kieferorthopädie, diese erstrecken sich sogar über acht Monate.

Bei einem Unfall entfallen die Wartezeiten. Wartezeiten können in den besonderen Bedingungen eines Versicherers verkürzt werden, wodurch sie von Versicherer zu
Versicherer stark variieren können.


Zahnzusatzversicherung

Was ist eine Zahnzusatzversicherung?

Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt die zahnärztlichen Behandlungskosten, die nur teilweise oder gar nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Besonders wenn Zähne ersetzt werden müssen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nur einen geringen Festzuschuss. Z. B. so viel wie eine Brücke kosten würde.

Einen hochwertigen Zahnersatz wie etwa ein Implantat müssen Sie daher Größtenteils selber tragen was schnell mehrere Tausend Euro kosten kann.

Eine Zahnzusatzversicherung schließt eben diese Leistungslücke zwischen den tatsächlichen Kosten und den Leistungen der GKV.



Preis-Leistung-Verzeichnis

Im Gegensatz zu zahnärztlichen Honoraren, welche in der GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) einheitlich geregelt sind, gibt es für Zahnersatz Materialien keine Einheitspreise – die Kosten schwanken je nach zahntechnischem Labor teilweise erheblich.

Um sich hier abzusichern, arbeiten einige Versicherungsgesellschaften mit festgelegten Preisverzeichnissen, in dem maximal erstattungsfähige Beträge für zahntechnische Laborleistungen und Materialkosten aufgeführt werden.

IGeL-Leistungen

Es gibt medizinische Leistungen, die Sie als Kassenpatient in der Arztpraxis selbst bezahlen müssen. Diese Leistungen heißen Individuelle
Gesundheitsleistungen oder kurz IGeL.


Prof. Zahnreinigung (PZR)

Die professionelle Zahnreinigung ist eine Intensivreinigung Ihrer Zähne mit Spezialinstrumenten. Ziel ist es, krank machende und kosmetisch störende Beläge zu entfernen, die das Risiko für Karies und Parodontitis erhöhen. Die sog. PZR ist eine IGeL-Leistung.


Alterungsrückstellungen

Bildet ein Vertrag Alterungsrückstellungen, legt die Versicherung von dem gezahlten Beitrag immer einen kleinen Teil als Sparbeitrag zurück.
Mit diesem Sparstrumpf soll die Preissteigerung durch steigendes Alter und damit höherem Risiko ausgeglichen werden. Theoretisch zahlt der
Versicherte also während der gesamten Vertragslaufzeit den gleichen Beitrag.


GOZ

Die Gebührenordnung für Zahnärzte bestimmt die Vergütung der zahnärztlichen Leistungen für Versicherte. Darüber hinaus regelt sie die
Abrechnungshöhe für den Anteil von Behandlungen, die von den Kassenpatienten selbst übernommen werden müssen.


Höchstsätze GOZ

Unter dem Höchstsatz in der GOZ wird allgemein der 3,5-fache Satz für Zahnarzthonorare, der 2,5-fache für technische Leistungen und der 1,3-fache Satz für Laborleistungen verstanden.


Wartezeiten

Die Wartezeit ist eine tariflich festgelegte Frist, während der die versicherte Person trotz bestehendem Versicherungsschutz noch keine Ansprüche geltend machen kann. Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate ab Versicherungsbeginn. Es gibt besondere Wartezeiten für Entbindung, Psychotherapie, Zahnbehandlung und Kieferorthopädie, diese erstrecken sich sogar über acht Monate.

Bei einem Unfall entfallen die Wartezeiten. Wartezeiten können in den besonderen Bedingungen eines Versicherers verkürzt werden, wodurch sie von Versicherer zu Versicherer stark variieren können.


Heil- und Kostenplan

Der Heil- und Kostenplan wird von Ihrem Zahnarzt erstellt, wenn Sie Zahnersatz benötigen. Ihr Zahnarzt dokumentiert dort den aktuellen Zahnstatus, welche Behandlungen erfolgen sollen und wie hoch die voraussichtlichen Kosten sind.


Wurzelbehandlung

Eine Wurzelbehandlung, auch Wurzelkanalbehandlung, ist eine zahnmedizinische Methode, abgestorbene oder entzündete Zähne von ihrer Entzündung zu befreien und sie dadurch vor der Herausnahme zu bewahren.


Paradontalbehandlung

Als Parodontose wird umgangssprachlich oft die Parodontitis bezeichnet, die eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats ist und die
einen Rückgang von Knochen und Zahnfleisch bewirkt. Unbehandelt führt diese früher oder später zunächst zur Lockerung und später zum
Verlust der Zähne.


Fissurenversiegelung

Die Fissurenversiegelung ist eine prophylaktische Maßnahme. Fissuren sind kleine Einkerbungen auf der Kaufläche eines Zahnes, welche an
den großen Backenzähnen oft besonders ausgeprägt sind. Diese sind in der Tiefe meist so fein, dass sie nur schlecht zu reinigen und daher
besonders anfällig für Karies sind. Um einer Karies vorzubeugen, werden die Fissuren versiegelt.


Brackets

Brackets sind kleine Halterungen für kieferorthopädische Bogendrähte, die im Zuge einer Behandlung mit einer festen Zahnspange mit Hilfe
eines speziellen Klebers auf dem Zahn befestigt werden.


Invisalign

Die „unsichtbare Zahnspange“. Dabei werden transparente, herausnehmbare Schienen („Aligner“) gefertigt, die dann getragen werden. Diese
herausnehmbaren Schienen sind aufgrund des durchsichtigen Materials auf den Zähnen fast nicht zu sehen.


Kieferorthopädische Funktionsanalyse

Gnathologie, auch Funktionsdiagnostik oder Funktionsanalyse genannt, befasst sich mit der Funktion der Kiefer, also der Beziehung von Ober und Unterkiefer zueinander. Hier können vielfältige Störungen auftreten, die wiederum eine Vielzahl von Beschwerden verursachen können, z. B. schmerzende oder knackende Kiefergelenke.

Mittels der Funktionsdiagnostik wird der Ursache der Beschwerden auf den Grund gegangen, um nachfolgend geeignete Therapiemaßnahmen festlegen zu können.


Implantat

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel und dient dem Ersatz fehlender Zähne. Implantate sind eine sehr flexible Art des Zahnersatzes,
denn auf ihnen können, je nach vorhandener Situation, sowohl Kronen als auch Brücken oder Prothesen verankert werden. Sie bieten somit
die Möglichkeit, einen einzelnen Zahn bis hin zum vollständig zahnlosen Kiefer mit einem Zahnersatz zu versorgen.


Inlay

Ein Inlay, auch Einlagefüllung genannt, ist eine Art einer Zahnfüllung. Sie stellt eine Alternative zu einer herkömmlichen plastischen Zahnfüllung
dar. Der Unterschied zwischen plastischen Füllungen und Inlays liegt im Aufwand der Herstellung.


KIG

Die „kieferorthopädische Indikationsgruppe“ (KIG) 1 bis 5 bezeichnet den Schweregrad einer Zahn- oder Kieferfehlstellung, wobei die GKV bei Einstufung in KIG 3 (ausgeprägte Zahnfehlstellungen), KIG 4 (stark ausgeprägte Zahnfehlstellungen) und KIG 5 (extrem stark ausgeprägte Zahnfehlstellungen) leistet, nicht bei KIG 1 (leichte Zahnfehlstellungen) und 2 (Zahnfehlstellungen geringer Ausprägung).


Farblose Bögen

Der Bogen, der einzelne Brackets einer festsitzenden Zahnspange verbindet, kann auch farblos sein. Damit sind Zahnspangen weniger
auffällig.


Lingualtechnik

Die Lingualtechnik ist ein kieferorthopädisches Behandlungsverfahren, bei dem die feste Spange (Lingualspange) auf der Zahninnenseite
angebracht wird.


Material- und Laborkosten

Die Laborkosten sind Kosten für zahntechnische Anfertigungen im Labor, z. B. Implantate. Außerdem gibt es berechenbare Verbrauchsmaterialien
in der Zahnarztpraxis (sog. „Materialkosten“), wie z. B. Material für den Zahnabdruck.


Festzuschuss

Für in Deutschland gesetzlich Krankenversicherte gibt es bei Behandlungen für Zahnersatz das so genannte befundbezogene Festzuschusssystem.
Für jede Maßnahme mit Zahnersatz muss es einen Befund geben, der dann über einen Heil- und Kostenplan der Krankenkasse zu melden ist, sofern eine Behandlung gewünscht wird. Für jeden Befund gibt es einen in einer Liste festgesetzten Zuschuss.

Der Patient kann seinen Festzuschuss durch ein regelmäßig geführtes Bonusheft erhöhen. Im Bereich Zahnerhalt, z. B. für Wurzelbehandlungen, gibt es KEINE befundbezogenen Festzuschüsse, sondern ein Punktesystem, wobei jeder Punkt dann einen bestimmten Wert hat.


Pauschaler/fiktiver Abzug bei Privatarzt

Eine Zahnzusatzversicherung ist normalerweise als Zusatz zur gesetzlichen Krankenversicherung konzipiert und soll somit die Lücke zwischen der Regelversorgung durch die Krankenkasse und der höherwertigen privatärztlichen Versorgung decken.

In der Regel leisten die Zahnzusatztarife daher auch nur dann, wenn zustehende Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung auch in Anspruch genommen werden. Die meisten reinen Privatzahnärzte haben aber keine Kassenzulassung, daher nehmen die Versicherer oft eine pauschale Leistungskürzung vor.


Pflegeversicherung und Pflegezusatzversicherung

Was ist die Pflegezusatzversicherung?

durchschnittliche Pflegekosten im Pflegeheim

Eine zusätzliche Pflegeversicherung schließt die Versorgungslücke, welche die gesetzlich vorgeschriebene Pflegepflichtversicherung nicht deckt.

Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht gerade für das Nötigste und kann die tatsächlichen Kosten im Pflegefall bei weitem nicht decken.

Vor allem für eine Platz im Pflegeheim müssen Sie, unabhängig von der Schwere Ihrer Pflegebedürftigkeit, je nach Heim mit rund 1.500 € Eigenanteil rechnen und das jeden Monat.

Durch eine Pflegezusatzversicherung können Sie finanziell für den Pflegefall vorsorgen und die zur freien Verfügung stehenden finanziellen Mittel für Pflegeleistungen nach Ihren Vorstellungen verwenden.

Sie können selbst bestimmen ob eine Pflege zu Hause, in der Tagespflege oder in einem Heim erfolgen soll.



Für wen ist eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll?

Eine private Pflegezusatzversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn kein großes Vermögen verfügbar ist um anfallende Pflegekosten privat zu bezahlen.

Beinahe 2 von 3 Deutschen werden im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig. Auch jüngere Menschen kann die Pflegebedürftigkeit treffen. Ursachen sind z. B. Verkehrs- und Sportunfälle, ein Zeckenbiss, ein Schlaganfall, Epilepsie oder andere Erkrankungen.

Dabei gilt, wie bei allen Biometrie Versicherungen, je früher man eine Pflegezusatzversicherung abschließt, desto geringer sind die Beiträge. Auch die Gesundheitsfragen sind in der Regel unkritischer zu beantworten als bei älteren Antragstellern.

Sollten sich die Eltern die monatlichen Beiträge nicht leisten können, ist es unter Umständen auch sinnvoll dass die Kinder die Zahlungen übernehmen. Zum einen kann mit einem guten Tarif das Pflegerisiko abgesichert werden, zum anderen muss für die Pflegekosten nicht das Vermögen und Erbe aufgebraucht werden.

Wie hoch ist Ihre persönliche Versorgungslücke im Pflegefall?


Besondere Klauseln in der Pflegeversicherung

Worauf muss in der Pflegeversicherung geachtet werden?


Beitragsbefreiung im Leistungsfall

Bei Tarifen mit Beitragsbefreiung muss der Versicherte beim Erreichen eines bestimmten Pflegegrades keine Beiträge mehr bezahlen.


Dynamik

In der Pflegeversicherung wird seitens der Gesellschaft eine Dynamik zum Ausgleich der stetigen Geldentwertung (Inflation) angeboten. Diese bietet die Möglichkeit, die Leistungen ohne erneute Gesundheitsprüfung um einen gewissen Prozentsatz zu erhöhen. Der Beitrag steigt dabei
ebenfalls im selben Verhältnis.

Der Dynamik kann auch widersprochen werden. Achtung: Wer drei mal (je nach Gesellschaft auch zwei mal) hintereinander der Dynamik widerspricht, für den entfällt der Anspruch auf weitere planmäßige Erhöhungen.


Dynamik im Leistungsfall

Bedeutet, dass die Leistung der Pflegeversicherung auch im Leistungsfall um einen Faktor angepasst wird, um auch hier der Inflation entgegen
zu wirken.


Kontrolle der Pflegebedürftigkeit durch den Versicherer

Der Versicherer prüft unter Umständen in regelmäßigen Abständen den Fortbestand einer Pflegebedürftigkeit, indem er einen Nachweis
anfordert oder den Versicherten verpflichtet, eine Veränderung seines Zustandes unverzüglich zu melden.


Kur- oder Rehamaßnahmen

Während Kur- oder Rehamaßnahmen kürzen oder streichen Versicherer unter Umständen die Pflegeleistung.


MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen)

Prüft alle neuen Antragsteller auf Pflegeleistungen persönlich anhand eines Fragenkatalogs auf den Grad ihrer noch vorhandenen Selbstständigkeit.

Für die Beantwortung der Fragen gibt es Punkte. Entsprechend des Gutachtens entscheidet die zuständige Pflegekasse, ob und welchen Pflegegrad sie ihrem Versicherten zubilligt oder ob sie seinen Antrag ablehnt.


Teilstationäre Pflege

Die teilstationäre Betreuung bietet Betroffenen die Möglichkeit, trotz Pflegebedarfs weiterhin zu Hause zu wohnen und sich im Rahmen der Nacht- oder Tagespflege in Pflegeeinrichtungen vom professionellen Personal betreuen zu lassen.


Verzicht auf ordentliches Kündigungsrecht durch den Versicherer

Wird auf dieses Kündigungsrecht nicht verzichtet, hat das Versicherungsunternehmen die Möglichkeit, Sie „ohne Angabe von Gründen“ aus dem bestehenden Vertrag zu kündigen. Das ist vor allem dann problematisch, wenn Sie aufgrund verschiedener Erkrankungen nirgendwo anders Versicherungsschutz bekommen.


Wartezeit

Die Wartezeit ist eine tariflich festgelegte Frist, während der die versicherte Person trotz bestehendem Versicherungsschutz noch keine Ansprüche geltend machen kann. Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate ab Versicherungsbeginn. Es gibt besondere Wartezeiten für Entbindung, Psychotherapie, Zahnbehandlung und Kieferorthopädie, diese erstrecken sich sogar über acht Monate. Bei einem Unfall entfallen die Wartezeiten.

Wartezeiten können in den besonderen Bedingungen eines Versicherers verkürzt werden, wodurch sie von Versicherer zu
Versicherer stark variieren können.



Tierkrankenversicherung

Was ist die Tierkrankenversicherung

Foto von jaminriverside--4030285

Die Krankenversicherung übernimmt wie auch bei uns Menschen alle Kosten, die im Krankheitsfall durch die Behandlung beim Tierarzt entstehen.
Ausgaben für Impfungen, Wurmkuren und andere Vorsorgemaßnamen gehören ebenfalls dazu. Die meisten Tierkrankenversicherer bieten verschiedene Versicherungsmodelle an.

So haben Sie die Möglichkeit, zwischen Vollschutz und abgespeckten Schutzvarianten zu wählen. Abhängig von der Versicherungsprämie ist die Rasse, das Alter und eventuelle Vorerkrankungen.

Was ist eine Tier-OP-Versicherung?

Eine Operationskostenversicherung übernimmt alle Kosten des Eingriffs und kommt auch für eine stationäre Unterbringung bis (bspw.) zehn
Tage nach der OP auf. Anfallende Tierarztgebühren für Vor- und Nachbehandlungen, Medikamente und Verbandsmaterial werden beglichen.
Falls Sie bereits eine bestehende Tierkrankenversicherung mit geringen OP-Leistungen haben, ist es empfehlenswert, eine zusätzliche Operationskostenversicherung
abzuschließen.


Unfallversicherung

Die Unfallversicherung für Tiere ersetzt Kosten für die tierärztliche Behandlung, falls sich das Tier in Folge eines Unfalles verletzt. Dazu zählen Untersuchungen, stationäre sowie ambulante Heilbehandlungen, Nachbehandlungen und Medikation des versicherten Tiers.

Manche Versicherer decken auch Physiotherapien, um körperliche Funktionsfähigkeiten wiederherzustellen.


Erstattung nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT)

Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) regelt, welche Vergütungen Tierärzten für ihre Leistungen zustehen. Die GOT dient einerseits zur
Ihrem Schutz vor überteuerten Abrechnungen, andererseits soll verhindert werden, dass durch einen aggressiven Preiswettbewerb die Qualität
der Behandlung gefährdet wird. Je nach Versicherer ist in der Regel der 1-fache (z. B. Untersuchungen) und 2-fache (z. B. komplizierte, aufwendige
Operationen) GOT-Satz versichert und für absolute Ausnahmen (z. B. Notfälle) evtl. auch der 3-fache Satz der Gebührenordnung für
Tierärzte. Gute Tarife erstatten also bis zum 2-fachen und 3- fachen Satz, sehr gute Tarife erstatten über die Höchstsätze der GOT.


ambulante und stationäre Behandlung

Die Behandlung einer Krankheit oder Unfallverletzung kann ambulant oder stationär erfolgen. Zur ambulanten Behandlung zählen bspw. ambulante ärztliche Beratungen, Untersuchungen aller Art (Röntgen, Ultraschall, Labor etc.) und verschiedene Therapieformen einschl. Operationen bis zur Strahlentherapie, außerdem Arzneien, Verbandsmittel, Heilmittel und Hilfsmittel.

Bei stationärer Krankenhausbehandlung gehören die Unterbringung und Verpflegung, die Behandlung sowie die Krankenpflege dazu.


Auslandsaufenthalte

Auch im Ausland sollte für Ihren Vierbeiner Versicherungsschutz bestehen. Je nach Versicherer gibt es teilweise Beschränkungen hinsichtlich
der Dauer in Jahren und des Geltungsbereiches (Europa, USA, weltweit).


Vorsorgemaßnahmen

Vorsorgemaßnahmen wie z. B. Entwurmung oder Impfungen gegen viele grundsätzlich unheilbare oder gar tödliche Erkrankungen stellt eine äußerst wichtige Vorbeugemaßnahme dar. Auch Tiere, die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, sollten gegen bestimmte Krankheiten geschützt werden.

Die regelmäßige Entwurmung dient der Gesundheit Ihres Tieres und verhindert die Übertragung von Krankheiten auf andere Tiere oder auf den Menschen. Eine große Bedeutung als Krankheitsüberträger haben in der letzten Zeit die Zecken erlangt.

Sie sind für das Auftreten von zahlreichen “neuen“ Erkrankungen verantwortlich. Zecken sind mittlerweile in unsern Breiten ein ganzjähriges
Problem.


bestimmte Vorerkrankungen

Bei einigen Versicherern sind bestimmte Vorerkrankungen nicht versicherbar. Dazu gehören u. a. folgende Erkrankungen:
operative Eingriffe erforderlich oder ärztlich angeraten, Epilepsie, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Allergien, Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogengelenksdysplasie,
Umfangsvermehrung/Tumore.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Tier mit Vorerkrankungen versicherbar ist oder nicht, holen wir Ihnen die entsprechende Bestätigung
direkt ein.


Kastration/Sterilisation

Spätestens mit dem Eintritt der ersten Läufigkeit stellen Sie sich die Frage, ob eine Kastration oder Sterilisation notwendig sei. Die Entscheidung
sollte vor dem Hintergrund der Vor- und Nachteile des Eingriffes gemeinsam mit einem Tierarzt Ihres Vertrauens gut abgewogen werden.
Je nach Tarif ist die Kostenübernahme ein- oder ausgeschlossen.


0 9369 / 9061 0 (keine Hotline)

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