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Jakob Assecuranzmakler GmbH Haftpflicht

Privathaftpflichtversicherung

Für wen ist eine Privathaftpflicht­versicherung sinnvoll?

Eine private Haftpflichtversicherung gehört zu der existenziellen Mindestabsicherung und ist daher für Jeden eine wichtige und sinnvolle Basisversicherung und wird von uns dringendst empfohlen.

Ohne eine Privathaftpflichtversicherung haften Sie mit Ihrem gesamten privaten Vermögen, wenn jemand durch Ihre Schuld zu Schaden kommt, auch wenn es nur ein unachtsamer Moment oder Missgeschick war.



Welche Schäden deckt eine Privathaftpflicht­versicherung grundsätzlich ab?

Die private Haftpflichtversicherung übernimmt die Kosten bei begründeten Ansprüchen für:

  • Die Kosten für die Reparatur beschädigter Sachen oder für den gleichwertigen Ersatz,
  • entstandene Folgeschäden (Nutzungsausfall),
  • die Bergung und Versorgung verletzter Personen,
  • Verdienstausfall, Schmerzensgeld und Kosten für lebenslange Renten bei bleibenden Schäden (Größter Schadensanspruch).

Versicherte Personen (nicht bei Singletarifen)

Generell genießen außer dem Versicherungsnehmer auch dessen Ehe-/ Lebenspartner und deren unverheiratete, minderjährige Kinder Versicherungsschutz.

Volljährige Kinder, die sich noch in der Schulausbildung oder in einer direkt anschließenden Berufsausbildung befinden, sind auch mitversichert.

Gegenseitige Ansprüche sind aber vom Versicherungsschutz ausgenommen. Je nach Versicherer kann es aber Abweichungen geben. In manchen Fällen sind Einschränkungen in diversen Tarifvarianten zu beachten (z. B. Single, Senioren).

Manche Versicherer betrachten zudem Eltern / Großeltern als versicherte Personen, sofern diese mit Ihnen in einer häuslichen Gemeinschaft leben. Weitere im Haushalt lebende Personen, wie Haushaltskräfte, können ebenfalls versichert gelten. Dies variiert allerdings je Versicherer.


Für Interessierte Leser an speziellen Klauseln zur Privathaftpflicht

Nachfolgend werden spezielle Versicherungsbegriffe bzw. Klauseln zur Privathaftpflichtversicherung beschrieben, erklärt und sind eine eher "trockene Kost" welche nicht benötigt wird, um das Produkt grundsätzlich zu verstehen.


Sachschaden an gemieteten, beweglichen Sachen

Generell sind Schäden an gemieteten, gepachteten, geliehenen oder geleasten Sachen nicht versichert (z. B. eine geliehene Leiter, Werkzeug vom Baumarkt…). Oft können Schäden an geliehenen mobilen Sachen jedoch in der Privathaftpflichtversicherung eingeschlossen werden.

Eine Begrenzung der Versicherungssumme und gegebenenfalls auch eine Selbstbeteiligung ist üblich.


Schäden beim Öffnen der Kfz-Tür

Fahren Sie in einem fremden Kfz eines guten Bekannten mit und verursachen einen Schaden, indem Sie die Kfz-Tür beim Öffnen an das parkende Fahrzeug nebenan schlagen, kann dieser Schaden durch entsprechende Dellen oder Kratzer im Lack teuer werden.

Dies ist grundsätzlich ein Fall für die Kfz-Haftpflichtversicherung, da der Schaden beim Gebrauch des Kfz entstanden ist.

Ist es einem allerdings unwohl, die Kfz-Haftpflichtversicherung des guten Bekannten in Anspruch zu nehmen und dabei eine Rückstufung des Schadenfreiheitsrabatts und damit eine Beitragserhöhung zu riskieren, ermöglichen manche Versicherer den Einschluss über die Privathaftpflichtversicherung.


Schäden durch deliktunfähige Kinder

Der Gesetzgeber sieht vor, dass Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres (im Straßenverkehr auch teilweise bis zum 10. Lebensjahr) nicht selbst haftbar gemacht werden können. Liegt auch keine Aufsichtspflichtverletzung der Eltern / Aufsichtspflichtigen vor, hat der Geschädigte auch keinen Anspruch auf Schadensersatz.

Was bleibt, ist die „moralische Verpflichtung“ gegenüber dem Geschädigten, wie z. B. Freunden oder den Nachbarn, wenn sie auf „dem Schaden sitzen bleiben“. Durch den Einschluss der entsprechenden Klausel leistet der Versicherer auch für diese „moralischen Verpflichtungen“.


Schäden durch deliktunfähige (Erwachsene) Personen

Auch Erwachsene können unter bestimmten Umständen als deliktunfähig eingestuft werden. Dies ist z. B. der Fall, wenn eine geistige Beeinträchtigung (auf Grund Alter oder Krankheit) vorliegt. Auch hier ist der Schadenersatzanspruch per Gesetz nicht gegeben. Die „moralische Verpflichtung“ gegenüber dem Geschädigten lässt sich aber mit Einschluss der entsprechenden Klausel über den Versicherer absichern.


Personenschäden mitversicherter Personen untereinander (Schmerzensgeld)

Grundsätzlich sind Schäden, die Sie mitversicherten Personen (Ehe- / Lebenspartner, Kinder…) zufügen, ausgeschlossen. Durch diese besondere Klausel sind Personenschäden untereinander mitversichert.

So können Schmerzensgeldforderungen oder Verdienstausfall bis hin zu einer monatlichen Invaliditätsrente bei der eigenen Haftpflichtversicherung geltend gemacht werden. Auch eventuelle Regressforderungen von Sozialversicherungsträgern, z. B. für die Behandlungskosten, gelten als mitversichert.


Sachschäden mitversicherter Personen untereinander (Sachschäden)

Grundsätzlich sind Sachschäden, die Sie mitversicherten Personen (Ehe- / Lebenspartner, Kinder…) zufügen, ausgeschlossen. Mit dieser Klausel können solche Sachschäden, zum Beispiel ein beschädigter Fernseher, jedoch wieder mitversichert werden.


Neuwertentschädigung über die gesetzliche Haftpflicht hinaus

Grundsätzlich zahlt die Haftpflichtversicherung nur den Zeitwert einer beschädigten Sache an den Geschädigten. Dies führt besonders bei technischen Geräten (aber auch Kleidung usw.) in der Regel zu hohen Differenzen zwischen Neuwert bzw. Wiederbeschaffungskosten und Zeitwert (= Entschädigung des Versicherers).

Einige Versicherer bieten im Rahmen Ihrer Privathaftpflichtversicherung an, dass Sie als Versicherungsnehmer entscheiden können, ob der Geschädigte den Neuwert der beschädigten Sache erhalten soll.


Verzicht auf Leistungskürzung bei Obliegenheitsverletzung

Unter Obliegenheiten versteht man besondere Pflichten, die der Versicherungsnehmer erfüllen muss, damit Versicherungsschutz besteht.
Dazu zählt beispielsweise die pünktliche Zahlung der Beiträge oder eine wahrheitsgetreue Auskunft über den Hergang eines Schadensfalls.
Kommen Sie diesen Pflichten nicht oder nicht im vereinbarten Umfang nach, kann das Versicherungsunternehmen die Leistung kürzen oder
gar verweigern. Um die Folgen dieser Obliegenheitsverletzungen zu minimieren, verzichten einige Versicherer darauf, Obliegenheitsverletzungen
zu sanktionieren.


Forderungsausfalldeckung

Unter Forderungsausfall versteht man die Absicherung eigener Schadenersatzforderungen für den Fall, dass der Schuldige nicht zahlen kann. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn der Schadenverursacher keine Privathaftpflichtversicherung besitzt und für den Schaden auch nicht anderweitig aufkommen kann (Sozialhilfeempfänger).

Dies ist schnell passiert, da nur etwa 70 % der Bevölkerung eine Privat-Haftpflichtversicherung haben und gerade bei Personenschäden schnell hohe Schadenersatzforderungen möglich sind. Voraussetzung für die Leistung ist meist ein rechtskräftiger gerichtlicher Titel.


Erweiterte Forderungsausfalldeckung

In der erweiterten Forderungsausfalldeckung gelten zusätzlich zu den Leistungen im vorher genannten Punkt auch Ansprüche gegenüber dem Schädiger (nach erwirkten Titel) mitversichert, die in der Privathaftpflicht nicht versichert gelten oder versicherbar sind. Beispielsweise, wenn Sie einen Schaden durch ein nicht versichertes Kraftfahrzeug oder ein nicht versichertes Tier erleiden.


Heizöl- / Gastanks

Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung wird zwischenzeitlich in vielen Privathaftpflichtversicherungen eingeschlossen. In der Regel werden allerdings Begrenzungen hinsichtlich des Fassungsvermögens der Tanks vereinbart.


Privat genutzte Kleinkläranlagen

Bei erlaubtem privatem Besitz und Betrieb einer Kleinkläranlage für häusliche Abwässer kann diese, häufig mit einer Auslegung begrenzt auf wenige Einwohner oder eine bestimmte Menge Abwasser pro Tag, mitversichert werden. Selbiges gilt für privat genutzte Abwassergruben.


Besitzstandsgarantie

Stellt sich im Schadensfall heraus, dass die Bedingungen des Vorversicherers für den Versicherungsnehmer besser gewesen wären als die aktuellen, reguliert der Versicherer nach den Bedingungen des Vorversicherers.


Beste Leistungen

Hat ein am deutschen Markt frei zugänglicher Versicherer bessere Bedingungen als der aktuelle Versicherer, reguliert der aktuelle Versicherer im Schadensfall nach den besseren Bedingungen des Mitbewerbers.


Opferhilfe

Wird eine versicherte Person Opfer einer Gewaltstraftat und erhält Versorgung nach dem Opferentschädigungsgesetz, zahlt der Versicherer eine zusätzliche Summe an die versicherte Person.


Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit

Wird der Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit arbeitslos, leistet der Versicherer unter bestimmten Voraussetzungen vollen Versicherungsschutz, ohne, dass hierfür ein Beitrag entrichtet werden muss. Die Versicherer hinterlegen teilweise unterschiedlich lange beitragsfreie Zeiträume.


Konditionsdifferenzdeckung

Sie genießen bis zum Ablauf Ihres bestehenden Vertrages bereits alle Leistungserweiterungen des neu abgeschlossenen Vertrages ab dem Tag der Antragstellung.

In der Praxis bedeutet dies, dass der Schaden zunächst dem alten Versicherer gemeldet wird. Lehnt dieser wegen einer Deckungslücke die Regulierung ab, die aber beim neuen Versicherer mitversichert ist, übernimmt der neue Versicherer den Schaden. So profitieren Sie ab Antragstellung bereits von den verbesserten Bedingungen.


Abhandenkommen bzw. Verlust geliehener oder gemieteter Sachen

Im Rahmen des oben genannten Leistungspunkts ist der Verlust bzw. das Abhandenkommen an geliehenen oder gemieteten beweglichen Sachen nochmal speziell zu betrachten. Stellenweise wird von den Versicherern nur die Beschädigung, jedoch nicht der Verlust der Sachen im Bedingungswerk dargestellt. Meist gibt es auch hierzu spezielle Höchstersatzleistungen und Selbstbehalte.


Beschädigung / Abhandenkommen / Verlust von gemieteten Fahrrädern und E-Bikes

Ein üblicher Ausschluss im Rahmen der Klausel für Schäden an gemieteten beweglichen Sachen ist die Beschädigung, das Abhandenkommen und der Verlust von Landfahrzeugen. Somit gilt z. B. das Abhandenkommen eines geliehenen Fahrrades oder E-Bikes für einen Tagesausflug als nicht mitversichert.

Einige Versicherer bieten hiervon abweichend Versicherungsschutz, sofern keine Zulassung des E-Bikes, Pedelecs etc. als Kraftfahrzeug vorliegt oder verzichten gänzlich auf diesen Ausschluss.


Verlust privater, fremder Schlüssel / Codekarten

Ein Schlüsselverlust kann zu hohen Schadenersatzansprüchen führen. Gerade dann, wenn Generalschlüssel verloren werden. Die gesetzliche Haftpflicht aus dem Verlust von privat genutzten Schlüsseln, die sich rechtmäßig in Ihrem Besitz befunden haben, lässt sich jedoch versichern.

Der Versicherungsschutz beschränkt sich in der Regel auf die Kosten für die Auswechselung von Schlössern und Schließanlagen sowie für ein vorübergehendes Notschloss. Auch hier ist die Begrenzung der Versicherungssumme und die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung üblich.


Verlust beruflicher, fremder Schlüssel / Codekarten

Während über die oben genannte Klausel nur private Schlüssel versichert sind, bieten einige Versicherungen auch Schutz beim Verlust von beruflich genutzten Schlüsseln, sofern der Arbeitnehmer dafür haftet.

Diese Klausel ist in jedem Fall wichtig, wenn Sie beruflich genutzte Schlüssel besitzen, da diese Schlüssel oft zu sehr großen Schließanlagen gehören. Ein Austausch sämtlicher Schlösser kann daher sehr kostspielig sein.


Folgeschäden Schlüsselverlust

Neue Schlösser können immense Kosten verursachen. Darüber hinaus sind auch Folgeschäden denkbar, wenn beispielsweise mit dem verloren gegangenen Schlüssel ein Einbruchdiebstahl begangen wird.

Die Privathaftpflichtversicherung schließt solche Folgeschäden üblicherweise aus. Die Mitversicherung ist bei einigen Versicherern über den Einschluss einer entsprechenden Klausel aber möglich.


Glasschäden

Die Verglasung der Wohnungstüre in der Mietwohnung des Versicherungsnehmers wird beschädigt. Üblicherweise sind Glasschäden an Mietwohnungen ausgeschlossen, da der Versicherungsnehmer sich hiergegen über eine Glasversicherung speziell versichern könnte. Einige Versicherer verweisen jedoch nur dann auf eine Glasversicherung, wenn eine solche besteht und auch tatsächlich leistungspflichtig ist, anderenfalls wird der Glasschaden von der Privathaftpflichtversicherung übernommen.


Einschluss Kfz-Schäden

Generell gehört der Be- und Entladevorgang eines fremden Kfz zu dessen Verwendung (sogenannte „Benzinklausel“) und ist in der Privathaftpflichtversicherung ausgeschlossen.

Der Besitzer des KFz ist meist nicht gewillt, den Schaden über die evtl. bestehende Vollkaskoversicherung zu regulieren (Rückstufung). Damit Sie den Schaden nicht aus eigener Tasche zahlen müssen, bieten einige wenige Versicherer einen entsprechenden Einschluss in den Bedingungen an.


Falsches Betanken fremder, nicht zum regelmäßigen Gebrauch, überlassener Kfz

In der privaten Haftpflichtversicherung sind prinzipiell Schäden ausgeschlossen, die in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Gebrauch eines Kfz stehen. Dies trifft auch auf den Betankungsvorgang zu, sodass die private Haftpflichtversicherung keinen Ersatz leisten wird. Manche Versicherer bieten allerdings einen Einschluss hierfür an.


Vermögensschäden aus SFR-Rückstufung bei KH-Schäden

Verursachen Sie einen Schaden, indem Sie mit dem geliehenen Kfz eines Freundes ein anderes Kfz beschädigen, greift grundsätzlich dessen Kfz-Haftpflichtversicherung.

Dann ist allerdings mit einer Rückstufung des Schadenfreiheitsrabatts und dementsprechend mit einer Beitragserhöhung zu rechnen. Manche Versicherer versichern den ihm entstandenen Vermögensschaden.


Vermögensschäden aus SFR-Rückstufung bei Kasko-Schäden

Verursachen Sie einen Schaden, indem Sie mit dem geliehenen Kfz eines Freundes irgendwo dagegen fahren, greift grundsätzlich dessen Kfz- Kaskoversicherung. Dann ist allerdings mit einer Rückstufung des Schadenfreiheitsrabatts und dementsprechend mit einer Beitragserhöhung zu rechnen. Manche Versicherer versichern den ihm entstandenen Vermögensschaden.


„Mallorca-Deckung“ für im europäischen Ausland gemietete Kfz

Bei der „Mallorca-Deckung“ handelt es sich um einen gesonderten Schutz, falls Sie einen Mietwagen im Ausland mieten und dort einen Unfall verursachen. Meistens umfasst der Versicherungsschutz der Mietwagenanbieter nur eine im jeweiligen Land gültige Mindestdeckungssumme.

Diese kann im Schadensfall unter Umständen nicht ausreichen und für Sie daher eine erhebliche Eigenbeteiligung bedeuten. In solchen Fällen greift die „Mallorca-Deckung“ und übernimmt den Differenzbetrag. Falls sie nicht über Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung mitversichert werden kann, ist dies bei manchen Versicherern im Rahmen der Privathaftpflichtversicherung möglich.


Gebrauch von versicherungspflichtigen Luftfahrzeugen

Grundsätzlich sind über die Privathaftpflichtversicherung nur Schäden aus dem Gebrauch von nicht versicherungspflichtigen Luftfahrzeugen versichert. Manche Versicherer weiten dies aber auf versicherungspflichtige Luftfahrzeuge wie kleine Flugmodelle oder Drachen aus. Bis zu einem bestimmten Gewicht müssen diese dann nicht separat versichert werden. Die Voraussetzungen unterscheiden sich allerdings je nach Versicherer.


Gebrauch von Wasserfahrzeugen

Grundsätzlich erfordert das Halten, der Besitz und der Gebrauch von Wasserfahrzeugen zur privaten Verwendung eine separate Haftpflichtversicherung. Schließlich bringt dies einige Gefahren und Tücken mit sich, die weitreichende Folgen haben können, wenn z. B. ein Schwimmer verletzt wird.

Der Gebrauch von kleinen Wasserfahrzeugen wie Windsurfbretter oder kleine Segelboote ist jedoch üblicherweise in der Privathaftpflichtversicherungen enthalten, wobei die versicherten Wasserfahrzeuge je Versicherer variieren können.


Ehrenamt

Wenn Sie Schäden bei einer unentgeltlichen Freiwilligenarbeit aufgrund eines sozialen Engagements verursachen, sind diese im Rahmen Ihrer Privathaftpflichtversicherung versichert. Dazu gehört z. B. die Mitarbeit in der Kranken und Altenpflege, in der Behinderten- / Kirchen- / Jugendarbeit, in Vereinen / Bürgerinitiativen / Parteien und Interessenverbänden, bei der Freizeitgestaltung (z. B. Sportverein, Musik, Pfadfinder…).

Versicherungsschutz für ehrenamtliche Tätigkeiten in öffentlichen/hoheitlichen Bereichen (Bürgermeister, Freiwillige Feuerwehr, usw.) müssen stellenweise separat vereinbart werden.


Auslandsaufenthalte

Grundsätzlich besteht in der privaten Haftpflicht auch eine Auslandsdeckung. Schadenfälle im Ausland werden also grundsätzlich auch von Ihrem Versicherer übernommen. Allerdings ist dies je nach Versicherer zeitlich begrenzt. Längere Auslandsaufenthalte (z. B. länger als ein Jahr) müssen separat versichert werden. Zusätzlich unterscheiden die Versicherer teilweise zwischen europäischem und nicht-europäischem Ausland.


Kaution (weltweit)

Verursachen Sie einen Schaden im Ausland und müssen durch behördliche Anordnung eine Kaution hinterlegen, stellen Ihnen manche Versicherer den erforderlichen Betrag bis zur angegebenen Höhe zur Verfügung und gehen in Vorleistung. Dieser Betrag wird dann auf die zu leistende Schadenersatzzahlung angerechnet.

Ist die Kaution höher als der zu leistende Schadenersatz, müssen Sie den Differenzbetrag rückerstatten. Ist allerdings der zu leistende Schadenersatz höher, stockt der Versicherer bis zum vereinbarten Limit auf.


Private Haltung von wilden Tieren (z. B. Schlangen, Spinnen, Skorpione)

Die Haltung wilder Tiere ist in der Privathaftpflicht-Versicherung grundsätzlich ausgeschlossen. Ausnahmen kann es in bestimmten Versicherungstarifen geben. Eventuell muss eine Sondervereinbarung mit dem Versicherer getroffen werden.


Tierhaltung – Hüten fremder Tiere

Wer auf einen fremden Hund oder ein Pferd „aufpasst“, übernimmt automatisch das sogenannte „Tierhüterrisiko“ und ist damit zu einem gewissen Grad dafür verantwortlich, wenn das Tier eine andere Person schädigt. Dieses Tierhüterrisiko kann in der Privathaftpflichtversicherung mitversichert werden, solange kein gewerbsmäßiges Hüten fremder Tiere stattfindet. Ausgeschlossen bleiben in der Regel Schäden an den zu beaufsichtigten Tieren selbst.


Selbstständige gewerbliche Nebentätigkeiten

Grundsätzlich muss eine gewerbliche Tätigkeit mit einer separaten Betriebshaftpflicht abgesichert werden. Einige Versicherer bieten für eine selbstständige Nebentätigkeit jedoch auch Versicherungsschutz im Rahmen der Privathaftpflichtversicherung.

Allerdings muss hier darauf geachtet werden, ob das ausgeübte Gewerbe mitversichert ist und ob Begrenzungen z. B. hinsichtlich des Jahresumsatzes nicht überschritten werden. Wichtig zu wissen ist auch, dass die Tätigkeiten meist nur auf Basis der Allgemeinen Haftpflichtbedingungen mitversichert sind. Die hier aufgeführten Deckungserweiterungen greifen daher in der Regel nicht für Schäden aus der gewerblichen Tätigkeit. Wir empfehlen daher immer den Abschluss einer separaten Betriebshaftpflichtversicherung.


Haftpflichtansprüche des Arbeitgebers / Dienstherren

Für Sachschäden, die Sie Ihrem Arbeitgeber während der Arbeitszeit zufügen, haften Sie nur bedingt. Grob kann man sagen, dass der Arbeitnehmer bei Schäden durch leichte Fahrlässigkeit nicht haftet. Jedoch muss er bei mittlerer Fahrlässigkeit bereits damit rechnen, zu 50 % haftbar gemacht zu werden.

Bei grob fahrlässig zugefügten Schäden haftet man als Arbeitnehmer voll. Wenn eine Haftung besteht, übernimmt die Privathaftpflicht diesen Teil – sofern das im jeweiligen Tarif mitversichert ist. Unberechtigte Ansprüche wehrt der Versicherer ab.


Gefälligkeitshandlungen

Anspruch auf Schadensersatz besteht nicht, wenn eine Person einer anderen Person bei einer unentgeltlichen Tätigkeit hilft (= Gefälligkeitsschäden). Zumindest wurde in mehreren Gerichtsurteilen in der Vergangenheit festgestellt, dass dies nicht der Fall ist.

Leider bleibt dabei ein unschöner Beigeschmack: Man wollte ja eigentlich z. B. beim Umzug helfen und den Freund jetzt nicht auf den Kosten für die zerbrochene Lampe sitzen lassen. Damit dies vermieden wird, bieten immer mehr Versicherer einen Einschluss für Gefälligkeitsschäden an.


Einschluss Diensthaftpflichtversicherung

Die Diensthaftpflicht ist eine spezielle Haftpflichtversicherung für Beamte und Angestellte oder Arbeiter des öffentlichen Dienstes. Anders als bei normalen Angestellten können Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst schneller in Regress genommen werden. Je nach Ihrer Tätigkeit in den Bereichen Verwaltung, Bildung und Sicherheit (Polizei, Bundeswehr…) sollte der Versicherungsschutz die entsprechenden Erweiterungen bieten.


Tierhalterhaftpflichtversicherung

Für was ist eine Tierhalterhaft­pflicht­versicherung?

Als Tierhalter sind Sie gemäß Bürgerlichen Gesetzbuch dazu verpflichtet, für Schäden die Ihr Tier verursacht aufzukommen.

Dabei ist egal ob eine Person oder eine Sache geschädigt wird als Tierhalter haften Sie in unbegrenzter Höhe, auch wenn Ihr Tier den Schaden verursacht hat und Sie selbst keine Schuld trifft.



Tierhüterrisiko

Tierhüter ist, wer für den Tierhalter auf dessen Tier „aufpasst“. In der Regel besteht Versicherungsschutz nur beim „privaten Tierhüten“ (nicht gewerblich) und oft sind die Ansprüche des Tierhüters ausgeschlossen, wenn dieser während des Hütens Ihres Tieres z. B. durch Biss / Tritt einen Personen- oder Sachschaden erleidet.

Schäden an gemieteten Immobilien

Dies sind Schäden, die Ihr Hund / Pferd an gemieteten Immobilien verursacht. Beispielsweise an Ihrer Mietwohnung, an der gemieteten Stallung oder auch in der Ferienwohnung / im Hotelzimmer im Urlaub.


Schäden an gemieteten beweglichen Sachen

Hierunter fallen z. B. Schäden an gemieteten Pferdeanhängern, an der Einrichtung der Ferienwohnung, des Hotelzimmers oder an einem geliehenen Sattel.


Flurschäden

Schäden, die Ihr Tier beispielsweise an Feldern, Weiden, Forsten oder sonstigen landwirtschaftlichen genutzten Flächen verursacht (auch der Ernteausfall), sind in der Flurschadenklausel abgedeckt.


Auslandsaufenthalte

Auch im Ausland sollte für Ihren Vierbeiner Versicherungsschutz bestehen. Je nach Versicherer gibt es teilweise Beschränkungen hinsichtlich der Dauer in Jahren und des Geltungsbereiches (Europa, USA, weltweit).


Welpen

Da man evtl. nicht sofort an den Versicherungsschutz denkt, versichern manche Versicherer Welpen bis zu einem bestimmten Alter zunächst beitragsfrei mit.


Kampfhunde

Bei vielen Versicherern sind Kampfhunde nicht versicherbar. Dazu gehören u. a. folgende Rassen und Kreuzungen mit diesen (nicht abschließend!):

American Pit, Bull Terrier bzw. Pit Bull Terrier, Akbas, American Stafford Terrier bzw. American Staffordshire Terrier, American Bulldog, Bandog, Bordeaux-Dogge, Dogue de Bordeaux, Bullmastiff, Bull Terrier, Carpatin, Chinesischer Kampfhund, Dobermann, Dogo Argentino, Estrela-Berghund, Fila Brasileiro, Kangal (Karapas), Karsthund, Kaukasischer Owtcharka, Komondor, Kraski Ovcar, Mastiff, Mastin de los Pirineos, Mastin Espanol, Mastino Napoletano, Mioritic, Mittelasiat, Owtcharka, Staffordshire Bull Terrier, Perro de Presa Canario, Perro de Presa Mallorquin, Pit Bull, Podhalaner, Pyrenäenberghund, Römischer Kampfhund, Rottweiler, Sarplaninac, Südruss. Owtcharka, Tibetanischer
Mastiff,Tornjak, Tosa-Inu, usw..

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Hund beim jeweiligen Versicherer als Kampfhund eingestuft wird, holen wir Ihnen die entsprechende Bestätigung direkt ein.


Fohlen

Auch hier sehen viele Versicherer eine zeitlich begrenzte Mitversicherung vor, um Sie vor einer Deckungslücke zu bewahren.


Deckschäden

Sind Schäden die bei einem Deckakt entstehen. Hierbei wird zwischen gewolltem und ungewolltem Deckakt unterschieden. Neben evtl. Verletzungen sind auch die Abtreibungskosten versichert.


Kutschfahrten / Hundeschlitten

Kutschfahrten werden normalerweise nur versichert, sofern es sich um private und unentgeltliche Fahrten handelt. Bitte beachten Sie, dass manche Versicherer nur dann Versicherungsschutz bieten, wenn sämtliche Zugtiere bei dem Versicherer versichert sind.


Unentgeltlicher Verleih / Fremdreiterrisiko

Ist das Fremdreiterrisiko oder der unentgeltliche Verleih in der Pferdehalterhaftpflicht mitversichert, dann besteht Versicherungsschutz für Schäden, die Ihr Tier dem Fremdreiter zufügt. Aber auch Schadenersatzansprüche von Dritten sind mitversichert.

Achtung: Durch den unentgeltlichen Verleih und das Fremd- / Gastreiterrisiko sind Reitbeteiligungen nicht automatisch mitversichert.


Reitbeteiligungen

Reitbeteiligungen sind auf gewisse Dauer angelegte Rechtsverhältnisse über die regelmäßige Benutzung des versicherten Reitpferdes. Oft werden separate Verträge hierüber geschlossen. Aber auch wenn Unterhaltskosten und / oder die Mithilfe bei der Stallarbeit als Gegenleistung erfolgt, kann ein (formloser) Reitbeteiligungsvertrag entstanden sein.

Sofern Reitbeteiligungen vorliegen, informieren Sie sich bitte im Detail u den jeweiligen Bestimmungen des Versicherers. Stellenweise ist eine namentliche Nennung der Reitbeteiligung nötig, stellenweise sind die Ansprüche der Reitbeteiligung nicht mitversichert, usw..


Turniere / Pferderennen

Wegen der besonderen Situation in der sich die Tiere bei derartigen Veranstaltungen befinden, bietet nicht jeder Versicherer Versicherungsschutz für die Teilnahme an Pferde- / Hunderennen (auch Schlittenrennen), Turnieren und deren Vorbereitungen (Training) an.


Zurverfügungstellung zu Vereinszwecken / Veranstaltungen

Gleiches gilt für Schäden, die infolge der Teilnahme an Schauvorführungen, Zurverfügungstellung zu Vereinszwecken und deren Vorbereitungen (Training) hierzu entstehen.


Verwendung zu Zwecken des Reitunterrichtes
Tätigkeit als Reitlehrer mit dem eigenen Pferd

Die Tätigkeit als Reitlehrer ist nicht unbedingt vom Versicherungsschutz einer Privathaftpflichtversicherung erfasst. Manche Pferdehalterhaftpflichtversicherungen schließen diese Lücke jedoch zwischenzeitlich. Bitte informieren Sie sich hier aber im Detail über die Bedingungen. Oft wird z. B. eine gewerbliche (entgeltliche) Nutzung ausgeschlossen.


Teilnahme am Reitunterricht (keine Abhaltung)

Nehmen Sie an einem Unterricht, z. B. Reitunterricht oder Hundeschule, teil, kann ihr Tier möglicherweise dort ein anderes Tier bzw. Menschen schädigen. Entsprechende Schäden werden von manchen Versicherern innerhalb der Tierhalterhaftpflicht versichert. Dies variiert jedoch. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Versicherungsmakler hierüber.


Konditions- / Summendifferenzdeckung

Besteht ein Vorvertrag, ist dieser stellenweise hinsichtlich der Bedingungen schlechter als der neue. Damit Sie nach Vertragsschluss aber sofort von den besseren Bedingungen profitieren, bieten manche Versicherer eine Konditionsdifferenzdeckung bis zum Versicherungsbeginn des Folgevertrages an.

Sollte bei einem Schaden also Versicherungsschutz über den neuen Vertrag möglich sein, springt dieser Versicherer zusätzlich mit ein.


Forderungsausfalldeckung

Der Forderungsausfall bietet Ihnen Schutz für den Fall, dass Ihnen selbst ein Haftpflichtschaden zugefügt wird und der Halter des schadenverursachenden Tieres weder eine eigene Haftpflicht hat, noch selbst für die Kosten aufkommen kann (z. B. weil dieser mittellos ist).

In diesem Fall zahlt Ihre eigene Tierhalterversicherung den entstandenen Schaden. Voraussetzung für die Leistung ist u. a. oft die Erwirkung eines rechtskräftigen, vollstreckbaren Titels gegen den Verursacher.


Personenschäden mitversicherter Personen untereinander
(Schmerzensgeld)

Fügt Ihr Haustier, beispielsweise Ihr Pferd beim Reiten, einer mitversicherten Person einen Personenschaden zu, so ist ein solcher Anspruch üblicherweise ausgeschlossen. Eingeschlossen werden können jedoch Ausnahmefälle wie z. B. Ansprüche von Fremdreitern oder Regressansprüche von Sozialversicherungsträgern, die gegenüber einer mitversicherten Person geltend gemacht werden.


Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Was ist die Haus- und Grundbesitzer­haftpflicht?

Kommt es bei Ihrem Gebäude durch den Einsturz oder die Ablösung von Teilen zu Schäden an Menschen oder Sachen, so haften Sie nach § 836 BGB, egal ob Sie die Schuld trifft oder nicht. Ausnahme ist nur, wenn Sie beweisen können, dass die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beachtet wurde.

Es ist also sinnvoll für alle Eigentümer von vermieteten Wohnung und Häusern, Mehrfamilienhäusern und Eigentümergemeinschaften sich dagegen abzusichern.



Forderungsausfallversicherung

Unter Forderungsausfall versteht man die Absicherung eigener Schadenersatzforderungen für den Fall, dass der Schuldige nicht zahlen kann. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn der Schadenverursacher keine Privathaftpflichtversicherung besitzt und für den Schaden auch nicht anderweitig aufkommen kann.

Da nur etwa 70 % der Bevölkerung eine Privathaftpflichtversicherung haben und gerade bei Personenschäden schnell hohe Schadenersatzforderungen möglich sind, ist dies schnell passiert. Voraussetzung für die Leistung ist meist ein rechtskräftiger gerichtlicher Titel.


Mitversicherung von Kleingebinden

Kleingebinde sind kleine, leicht zu transportierende Behälter. Sie kommen oft zum Einsatz, wenn Substanzen, wie beispielsweise Reinigungsbenzin, beim Kunden benötigt werden. Fällt ein mitgeführter Kanister mit Reinigungsbenzin um, ist das Erdreich auf dem Grundstück des Auftraggebers schnell verunreinigt.

Die Kosten, um das Erdreich von den Schadstoffen zu reinigen, tragen Sie als Verursacher.


Behälter für sonstige Stoffe

Ähnlich wie bei Kleingebinden können sonstige Stoffe, z. B. ungelöschter Kalk, in kleinen, leicht zu transportierenden Behälter aufbewahrt werden. Fällt ein solcher mitgeführter Kanister um, kann das Erdreich auf dem Grundstück des Auftraggebers schnell verunreinigt werden.

Auch hier tragen Sie als Verursacher die Kosten, um das Erdreich von den Schadstoffen zu reinigen.


Lagerung und Verwendung von Tankanlagen der WGK 1-2

Auf dem Lagerplatz Ihres Unternehmens befindet sich eine Betriebstankstelle. Durch einen Rückwärtsfahrenden Gabelstapler wird die Verbindungsleitung der Zapfsäule zum Tank beschädigt. Eine erhebliche Menge Diesel tritt aus und gelangt in den angrenzenden Bach.

Die Beseitigung der Verunreinigung müssen Sie als Versucher zahlen.


Öffentlich-rechtliche Ansprüche nach dem Umweltschadengesetz

Bietet Versicherungsschutz in Hinsicht auf öffentlich-rechtliche Ansprüche durch plötzlich und anfallsartig, während der Wirksamkeit des Versicherungsvertrages eingetretene Störfälle an. Gedeckt werden die Kosten einer primären / ergänzenden Sanierung oder Ausgleichssanierung von geschützten Arten und natürlichen Lebensräumen und von Oberflächengewässern außerhalb des eigenen oder gemieteten Grundstückes. Sanierungskosten am Boden dieser fremden Grundstücke jedoch nur, soweit ein erhebliches Risiko einer Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit besteht.


Mitversicherung des Anlagenrisikos Heizöl- / Gastank

Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung für Heizöltanks wird zwischenzeitlich in vielen Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherungen eingeschlossen. In der Regel werden allerdings Begrenzungen hinsichtlich des Fassungsvermögens der Heizöltanks vereinbart.

Sofern die Tanks ein höheres Fassungsvermögen aufweisen, ist eine separate Gewässerschadenhaftpflichtversicherung nötig und auf jeden Fall empfehlenswert.


Mitversicherung des Anlagenrisikos Flüssiggastank

Flüssiggastanks sind in vielen Bedingungswerken automatisch mitversichert. Aber eben nicht in allen. Besitzer von Flüssiggastanks sollten daher ein besonderes Augenmerk darauf haben.


Ansprüche gegenüber WEG, Teileigentümer (auch aus Vermietung) und Verwalter ebenso Ansprüche dieser untereinander

In der Haftpflichtversicherung werden neben dem Versicherungsnehmer üblicherweise auch weitere Personen versichert. Dies hat jedoch einen Nachteil:

Ansprüche der versicherten Personen gegeneinander sind nicht vom Versicherungsschutz erfasst. So ist z. B. der Rückbau einer Parabolantenne durch einen Mieter von der Eigentümergemeinschaft (also nicht nur des einzelnen Eigentümers) nicht Gegenstand des Versicherungsschutzes. Es sei denn, dies ist explizit anders in den Bedingungen geregelt.


Sonder- und Teileigentum (auch aus Vermietung) bei Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)

Grundsätzlich besteht Versicherungsschutz für die gesetzliche Haftpflicht der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer aus dem gemeinschaftlichen Eigentum. Das sogenannte Sonder- oder Teileigentum, welches nur einen Wohnungseigentümer gehört und nicht der WEG wie z. B. eine Eigentumswohnung, ist in der Regel nicht über die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht (HuG) der WEG versichert.

Für die Absicherung dieses Risikos ist allein der jeweilige Eigentümer/Vermieter verantwortlich. Manche Versicherer schließen dieses Risiko jedoch auch in die HuG der WEG ein, manchmal auch nur sofern nicht anderweitig Versicherungsschutz besteht.


Eigenleistung in der Bauherrenhaftpflicht

Bei An- oder Umbaumaßnahmen eines Gebäudes vergrößert sich automatisch für einen begrenzten Zeitraum das Risiko in Haftung genommen zu werden. Baugruben, Lagerung von Material, herumliegendes Werkzeug, sowie die damit verbundenen Vorschriften zur Bausicherung stellen viele Bauherren vor eine ungewohnte Situation.

Viele Versicherungstarife lassen aber auch hier den Haus- und Grundbesitzer nicht im Stich und bieten Versicherungsschutz gegen Haftpflichtansprüche, allerdings nur bis zu einer gewissen Bausumme. Zu beachten ist dabei dann auch der Anteil erbrachter Eigenleistungen. Sehr umfassende Baumaßnahmen, oder wenn diese zu einem großen Anteil in Eigenleistung erbracht werden, sollten in jedem Fall separat abgesichert werden.


Planung und / oder Bauleiter in der Bauherrenhaftpflicht

Ob Spitz- oder Walmdach, Terrasse oder Balkon? Sie wollen die Planung Ihres Bauprojektes übernehmen? Dann hat dieser Passus ganz besonderen Stellenwert für Sie. Viele Versicherer haben ihn jedoch mit einer Begrenzung der Versicherungssumme versehen. Diese sollten Sie beachten, denn fast kein Versicherer am Markt überlässt Ihnen die Bauleitung über das komplette Projekt.

Warum das so ist? Es handelt sich letztendlich um eine Laienarbeit, da Sie die Planung eines Bauvorhabens nicht von der Pike auf gelernt haben und dies birgt einfach ein höheres Risiko.


Abbrucharbeiten in der Bauherrenhaftpflicht

Sehr wichtig für Bauvorhaben, bei denen der Abriss eines älteren Gebäudes vorangeht. Der Deckungsinhalt fängt Ihre Kosten ab, wenn beispielsweise
die fallende Mauer nicht abgefangen wird und auf das Nachbarhaus fällt.


Deckungssumme für Neu-, An- und Umbaumaßnahmen

Neu, An- oder Umbaumaßnahmen eines Gebäudes erhöhen automatisch für einen begrenzten Zeitraum das Risiko, in Haftung genommen zu werden. Baugruben, Lagerung von Material, herumliegendes Werkzeug, sowie die damit verbundenen Vorschriften zur Bausicherung stellen viele Bauherren vor eine ungewohnte Situation.

Eigentlich benötigt man für die Baumaßnahmen eine separate Bauherrenhaftpflichtversicherung. Viele Versicherungstarife lassen aber auch hier den Haus- und Grundbesitzer nicht im Stich und bieten Versicherungsschutz gegen Haftpflichtansprüche, allerdings nur bis zu einer gewissen Bausumme. Sobald die im Tarif versicherte Bausumme überschritten wird muss man eine separate Bauherrenhaftpflicht abschließen, da die Baumaßnahme dann gar nicht mehr im Rahmen der HuG mitversichert ist.


Summen- und Konditionsdifferenzdeckung

Nach Antragsannahme des neuen Vertrags genießen Sie bis zum Ablauf Ihres bestehenden Vertrages bereits alle Leistungserweiterungen des neu abgeschlossenen ab dem Tag der Antragstellung.

In der Praxis bedeutet dies, dass ein Schaden zunächst dem alten Versicherer gemeldet wird. Lehnt dieser wegen einer Deckungslücke die Regulierung ab, die aber beim neuen Versicherer mitversichert ist, übernimmt der neue Versicherer den Schaden. So profitieren Sie ab Antragstellung bereits von den verbesserten Vertragsbedingungen.


Schäden an geliehenen beweglichen Sachen

Generell sind Schäden an gemieteten, gepachteten, geliehenen oder geleasten Sachen nicht versichert. Oft können Schäden an geliehenen mobilen Sachen jedoch in der Haus und
Grundbesitzerhaftpflichtversicherung eingeschlossen werden. So ist dann z. B. auch die geliehene Heckenschere vom Versicherungsschutz umfasst.


Verzicht auf Leistungsfreiheit / -kürzung bei grob fahrlässiger Obliegenheitsverletzung

Beim Abschluss des Versicherungsvertrages und auch im Leistungsfall, müssen Sie bestimmte Obliegenheiten erfüllen. Eine wichtige Obliegenheit ist es z. B. einen entstandenen Schaden unverzüglich zu melden, damit der Schadenhergang prüfbar bleibt. Geschieht die Meldung des Schadens beispielsweise erst nach erfolgter Reparatur, kann dies zur Leistungsfreiheit des Versicherers führen. Einige Versicherer verzichten aber auf ihr Recht auf Leistungsfreiheit/-kürzung.


Abhandenkommen von Besucherhabe

“Für Garderobe wird nicht gehaftet“. Dieses Schild hat jeder Restaurantbesucher schon einmal gesehen und tatsächlich entbindet es den Wirt von der Haftung. Anders sieht es aber für Hausverwalter oder eine Wohnungseigentümergemeinschaft aus:

Denn hier gilt eine Haftung für die Besucherhabe!

Beispiel: Ein Besucher Ihres Mieters stellt sein Fahrrad im Hausflur ab. Beim Gehen bemerkt er, dass das Rad verschwunden ist. Es stellt sich heraus, dass die Hauseingangstür nicht mehr richtig schließt und so jeder einfach ins Haus gelangen konnte.


Abhandenkommen von Schlüsseln oder Codekarten

Ein Schlüsselverlust oder der Verlust einer Codekarte kann zu hohen Schadenersatzansprüchen führen. Gerade dann, wenn Generalschlüssel verloren werden. Die gesetzliche Haftpflicht aus dem Verlust von Schlüsseln, die sich rechtmäßig in Ihrem Besitz befunden haben, lässt sich jedoch versichern. Der Versicherungsschutz beschränkt sich in der Regel auf die Kosten für die Auswechselung von Schlössern und Schließanlagen sowie für ein vorübergehendes Notschloss.


Neuwertentschädigung auf Wunsch des Versicherungsnehmers

Grundsätzlich ersetzt der Versicherer im Schadenfall den sog. Zeitwert. Dies führt besonders bei technischen Geräten (aber auch Kleidung usw.) in der Regel zu hohen Differenzen zwischen Neuwert bzw. Wiederbeschaffungskosten und Zeitwert (= Entschädigung des Versicherten). Mit dieser Klausel ersetzt der Versicherer Ihnen auf Wunsch sogar den Neuwert.


Leistungs-Update-Garantie

Im Laufe der Zeit ändern und verbessern sich die Vertragsbedingungen. Durch die Mitversicherung der Bedingungsweiterentwicklung profitieren vor allem Sie, denn dadurch unterliegt Ihr Vertrag immer den aktuellsten Bedingungen. Werden die Bedingungen zu Ihrem Vorteil geändert, so gelten die neuen Bedingungen auch für Ihren Vertrag, soweit Sie einer etwaigen damit verbundenen Beitragserhöhung nicht widersprechen.


Repräsentantenklausel

Neben dem Versicherungsnehmer sind auch dessen Repräsentanten für die Einhaltung von Obliegenheiten, verantwortlich. Der Versicherungsnehmer muss sich also auf das richtige Verhalten anderer Personen verlassen, um im Schadenfall keine Probleme wegen einer Obliegenheitsverletzung
(z. B. unverzügliche Schadenmeldung) zu bekommen.

Wer Repräsentant des Versicherungsnehmers ist, klären die Vertragsbedingungen nicht immer eindeutig. Mit der sogenannten Repräsentantenklausel wird sichergestellt, dass neben dem Versicherungsnehmer nur bestimmte Personen als Repräsentanten zählen.


Versehensklausel

Haben Sie es als Versicherungsnehmer - fahrlässig - versäumt, Ihren Pflichten nachzukommen? Dann sind Sie froh, wenn die Versehensklausel in Ihrem Deckungsumfang enthalten ist. Denn sie schützt davor, dass die Versicherung ggf. von Ihrer Leistungspflicht befreit werden kann. Zu den Pflichten und Obliegenheiten gehört unter anderem, die fristgerechte und zeitnahe Meldung von verursachten Schäden. Jedoch auch die Mitteilung über mögliche Veränderungen von Risiken etc..

Können Sie glaubhaft nachweisen, dass es sich beim Versäumen einer Pflicht um ein Versehen gehandelt hat und diese nach Kenntnisnahme unmittelbar nachgeholt wurde, so genießen Sie weiterhin den Versicherungsschutz.


Regressverzicht

Durch starken Wind löst sich ein Dachziegel des Hauses und beschädigt den ordnungsgemäß geparkten PKW eines Mieters. Da der betroffene Bereich des Dachs erst vor einigen Monaten nach einem Sturmschaden erneuert worden war, besteht begründeter Verdacht, dass die Dachdeckerfirma
nicht ordentlich gearbeitet hat. Diese Firma gehört jedoch dem Schwiegervater des Versicherungsnehmers. Er wünscht keine Regressnahme bei diesem, um den Familienfrieden zu waren.


Gewerblicher Betrieb von Fotovoltaik-/Solaranlagen

Da die allermeisten Fotovoltaik- / Solaranlagen in der Regel auf dem Dach montiert werden, besteht hier auch immer die Gefahr, dass durch herabfallende Module oder Montagegestelle ein Schaden an Dritten, wie z. B. parkenden Autos, entsteht. Dasselbe gilt für Brände einer Fotovoltaik- / 
Solaranlage, die durch die Anlage selbst verursacht zwar sehr selten auftreten, aber dennoch große Schäden an z. B. Nachbargebäuden anrichten können.

In diesen Fällen hilft die Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung. Ob eine automatische Mitversicherung gilt, variiert je nach Versicherer und muss ggf. individuell geklärt werden. Der Betrieb einer Fotovoltaikanlage gilt als gewerbliche Tätigkeit. Diese Tätigkeit kann oft im Rahmen der HuG mitversichert werden.


Bauherrenhaftpflichtversicherung

Was ist eine Bauherren­haftpflicht­versicherung?

Eine der wichtigsten Versicherungen für einen Bauherren.

Sie sind als Bauherr gemäß BGB in unbegrenzter Höhe haftbar, wenn auf Ihrer Baustelle Dritte zu Schaden kommen. Auch wenn Sie mit der Bauausführung eine Firma beauftragt haben.



Bauzeit

In der Bauherrenhaftpflichtversicherung wird der Beitrag nicht jährlich, sondern als einmalige Zahlung geleistet. Das heißt: Der Versicherungsschutz beginnt mit dieser einmaligen Beitragszahlung und ist bis zum Schluss der Bauarbeiten, üblicherweise aber maximal bis spätestens zwei Jahre nach Versicherungsbeginn, gültig. Danach läuft der Vertrag automatisch aus, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Bei vielen Versicherungen ist eine Verlängerung auf 3 Jahre mit einem Beitragsaufschlag möglich.


Eigenleistung / Nachbarschaftshilfe

Eigenleistungen erfreuen sich beim Hausbau einer immer größer werdenden Beliebtheit. Es handelt sich dabei um Arbeiten an Ihrem Bauvorhaben, die unentgeltlich von Ihnen, Freunden oder Angehörigen ausgeführt werden. Damit auch für Schäden, die die Helfer einem Dritten zufügen, Versicherungsschutz besteht, ist ein entsprechender Einschluss in den Bedingungen nötig.


Planung / Bauleitung

Ob Spitz- oder Walmdach, Terrasse oder Balkon? Sie wollen die Planung Ihres Bauprojektes übernehmen? Dann hat dieser Passus ganz besonderen Stellenwert für Sie. Viele Versicherer sichern die Bauleitung / Bauplanung nur bis zu einer bestimmten Bausumme ab, welche sich gegen einen Beitragszuschlag auch erhöhen lässt.

Bei manchen Gesellschaften ist die eigene Bauleitung / Bauplanung nur möglich, wenn Sie über die nötige Qualifikation verfügen. Sie müssten also Architekt oder Bauingenieur sein. Dies sollten sie beachten, denn fast kein Versicherer am Markt überlässt Ihnen die Bauleitung über das komplette Projekt. Warum das so ist? Es handelt sich letztendlich um eine Laienarbeit, da Sie die Planung eines Bauvorhabens nicht von der Pike auf gelernt haben und dies birgt einfach ein höheres Risiko.


Abbruch- und Einreißarbeiten

Sehr wichtig für Bauvorhaben, bei denen der Abriss eines älteren Gebäudes vorangeht. Der Deckungsinhalt fängt Ihre Kosten ab, wenn beispielsweise die fallende Mauer nicht abgefangen wird und auf das Nachbarhaus fällt.


Schäden durch Kfz - soweit nicht versicherungs- und zulassungspflichtig

Egal um was für ein Gefährt es sich handelt: Von motorisierten Fahrzeugen geht immer eine hohe Gefahr aus. Beispielsweise kann auf der Baustelle ein Besucher von einem Gabelstapler (bis 20 km/h) angefahren werden. Neben den Arztkosten sind auch Schmerzensgeld und ein eventueller Arbeitsausfall gedeckt. Da diese Kraftfahrzeuge nicht versicherungspflichtig sind, besteht meist auch keine separate Kfz-Versicherung für derartige Schäden. Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Bauherrenhaftpflicht für die Schäden aufkommt.


Schäden an geliehenen Sachen und gemieteten Kfz / Arbeitsmaschinen

Beim Hausbau kommen die unterschiedlichsten Arbeitsgeräte zum Einsatz. Häufig handelt es sich dabei um Leihgeräte. Ob es sich dabei um eine vom Nachbarn geliehene Bohrmaschine, einen Minibagger oder sonstige nicht zulassungs- und versicherungspflichtige Arbeitsmaschinen handelt, spielt jedoch keine Rolle. Wo gehobelt wird, fallen Späne und auch die geliehenen Geräte können schnell in Mitleidenschaft gezogen werden. Damit Sie nicht auf den Kosten sitzen bleiben und der Nachbarschaftsfrieden gewahrt wird, müssen Sie auf diese Klausel achten.


Be- und Entladeschaden

Gerade bei den Schäden durch die Beladung und Entladung trennt sich bei der Bauherrenhaftpflicht die Spreu vom Weizen. Die wenigsten Produktgeber bieten derzeit Schutz gegen diese Risiken. Aber nicht nur der klassische Schaden an der Bordwand des Lkw ist abgesichert. Auch Schäden an Containern, durch das Heben auf Land- und Wasserfahrzeuge durch Kräne und Winden, sind abgesichert.


Leitungsschaden (Erdleitungen, elektr. Frei- und Oberleitungen)

Leitungsschäden sind Schäden an Erdleitungen jeglicher Art und an elektrischen Frei- und Oberleitungen. Die durch ein zerstörtes Erdkabel und den damit verbundenen Stromausfall entstehenden Schäden können erheblich sein. Das gilt nicht nur für die Reparaturkosten sondern auch für Folgekosten, wie z. B. die in einem ganzen Stadtteil verdorbenen Kühlwaren, nach einem längeren Stromausfall.


Senkungs- und Erschütterungs- / Erdrutschungsschaden

Nehmen wir einmal an Ihr Haus ist bereits fertig. Beim Bau der Einfahrt wollen Sie den Parkplatz vor dem Haus pflastern. Der Boden wird mit einem Rüttler bearbeitet oder das Erdreich muss bearbeitet werden. Durch diese Bauarbeiten kommt es zu verschiedenen Gefahrenszenarien. Vor allem treten starke Erschütterungen auf. Gar nicht so selten entstehen durch die Arbeiten am eigenen Objekt, Risse an dem benachbarten Gebäude.


Vorsorge

Neue hinzukommende Risiken - wie z. B. ein ungeplanter Anbau, der die Kosten das Baumaßnahme und somit das Risiko erhöhen - müssen dem Versicherer angezeigt werden. Da während eines Hausbaus nicht sofort an die Anpassung der Versicherung gedacht wird, haben die allermeisten Versicherer eine sogenannte Vorsorgeversicherung in Ihren Bedingungen verankert.

Die hinzu gekommenen Risiken sind automatisch über die Vorsorgeversicherung mitversichert. So genügt es, den Versicherer von dem neuen Risiko zu informieren, sobald er nach hinzu gekommenen Risiken fragt. Die Vorsorgeversicherung bietet jedoch maximal Deckung bis zur nächsten Hauptfälligkeit.


Gewässerschaden-Restrisiko

Die Absicherung des Gewässerschaden-Restrisiko sagt aus, dass die gesetzliche Haftpflicht für mittelbare oder unmittelbare Folgen von Veränderungen der physikalischen, chemischen oder biologischen Beschaffenheit eines Gewässers, einschließlich des Grundwassers (Gewässerschäden), versichert ist. Dies aber nur, wenn Sie kein Inhaber einer Anlage zur Lagerung von gewässerschädlichen Stoffen, z. B. eines Öltanks, sind.


Kleingebinde

Jeder, auch der Bauherr, haftet nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ohne Verschulden für Gewässerschäden. Die Ursache für einen solchen Schaden muss nicht unbedingt eine größere Tankanlage sein. Auch auf der Baustelle verwendete Farben, Lacke oder Reinigungsmittel können Gewässerschäden verursachen.


Öl- und Gastanks

Sie allein haften aus dem Besitz eines Öl- oder Gastanks, wenn aus dieser Anlage unbeabsichtigt Stoffe in ein Gewässer gelangen und einen Schaden verursachen. Versichert sind Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die durch eine über die Luft, Wasser oder den Boden übertragene Umwelteinwirkung entstehen.


0 9369 / 9061 0 (keine Hotline)

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