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Jakob Assecuranzmakler GmbH Vermögensabsicherung

Cyberversicherung

Was ist eine Cyberversicherung?

Eine Cyberversicherung deckt die Straftaten welche über das Internet erfolgen ab.

Beispiele hierfür sind der Diebstahl von Kundendaten oder die Erpressung von Lösegeld durch die Übernahme Ihres Systems, wobei die Schäden schnell in die Tausende gehen können.

Dabei sind besonders kleine und mittelständische Firmen beliebte Ziele für Angriffe der Cyberkriminellen da hier die Daten schlechter oder gar nicht geschützt sind.


Wann ist eine Cyberversicherung sinnvoll? 

Sobald Sie mit dem Internet verbundene Geräte zum Arbeiten benutzen sind Sie ein potenzielles Opfer von Cyberkriminellen. Denn 100%ige IT-Sicherheit gibt es nicht!

Dabei ist es auch gar nicht entscheidend, ob Ihr Unternehmen Groß genug oder interessant genug für einen Cyberkriminellen ist. Jeden Tag werden 1000de indirekte Angriffe durch z. B. Phishing E-Mails verschickt ohne ein konkretes Ziel.

Zitat eines Cyber-Experten der alten Leipziger Versicherung:

"Im Zeitalter der Vernetzung gibt es nur zwei Arten von Unternehmen:

Diejenigen, die bereits Opfer einer Cyberattacke geworden sind, und jene, die es noch nicht gemerkt haben."

Wenn Sie also mit Kundendaten arbeiten oder Ihre Arbeit nicht nachgehen können, wenn das System nicht funktioniert dann sollten Sie überlegen, was im Ernstfall passiert.

Dabei muss man unterscheiden zwischen Eigenschäden und Drittschäden.

Ein paar entscheidende Fragen wären zum Beispiel:

Was kostet eine komplette neu Installation der Systeme?

Welche rechtlichen Strafen erwarten mich, wenn Kundendaten öffentlich werden?

Was hat das für Imagefolgen für mein Unternehmen?


Für weitere Informationen sowie Beispiele was alles zu einer Cyberversicherung gehört und einen kostenlosen Cyber-Schutzcheck finden Sie hier

Besuchen Sie:

www.cyberversicherung-jakob.de

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Ertragsausfall- / Betriebsunterbrechungsversicherung

Was ist eine Ertragsausfall­versicherung?

Eine Ertragsausfall oder auch Betriebsunterbrechungsversicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgeschäden nach einem Sachschaden. Sollte beispielsweise eine Produktionsmaschine durch Feuer zerstört werden, können Sie keine Waren mehr ausliefern.

Ihr Unternehmen steht für einige Zeit still oder der Betriebsablauf ist gestört. Während Ihre Umsätze ausfallen, müssen Sie weiterhin Fixkosten wie Löhne und Gehälter, Pacht und Miete oder Zinsen an die Bank bezahlen.

Die Ertragsausfallversicherung ersetzt die laufenden Kosten bis zu 36 Monate nach der Betriebsunterbrechung durch einen Sachschaden.



Welche Kosten sind durch die Ertragsausfall­versicherung versichert?

Zu den versicherten Kosten in der Ertragsausfallversicherung gehören alle fortlaufenden, betrieblichen Kosten wie Löhne, Gehälter, Mieten oder weiterlaufende Zinsen, die infolge der Betriebsunterbrechung nicht mehr erwirtschaftet werden. Zusätzlich werden nicht realisierte Betriebsgewinne ersetzt.

Die Übernahme von Kosten zur Schadenabwendung oder Minderung wie z. B. Anmietung von Fremdräumen, Zukauf von Waren oder zusätzliche Werbeaktionen, um den Schadenverlauf so gering wie möglich zu halten.

Wechselwirkungsschäden – bei Unterbrechungsschäden auf verschieden Betriebsstellen Ihres Unternehmens

Sofern vereinbart, leistet die Ertragsausfallversicherung bei sog. „Rückwirkungsschäden“ wenn Ihr Betrieb einen Unterbrechungsschaden erleidet, weil zum Beispiel einer Ihrer Lieferanten aufgrund eines versicherten Sachschadens keine Produkte mehr an Sie ausliefern kann.

Rechtsschutzversicherung

Was ist eine gewerbliche Rechtsschutz­versicherung?

Bei der gewerblichen Rechtsschutzversicherung werden alle Firmen und Freiberufler, die sich vor den finanziellen Risiken eines Rechtsstreites schützen wollen, abgesichert.

Dabei gehören auch Arbeitnehmer in Ausübung ihrer Tätigkeit zu den versicherten.

Welche Leistungen versichert sind, hängt von dem vereinbarten Umfang und welche Interessen geschützt werden sollen ab.

Mögliche Leistungen sind u. a.:

Schadenersatz-Rechtsschutz,

Arbeits-Rechtsschutz,

Steuer-Rechtsschutz,

Sozialgerichts-Rechtsschutz,

Straf-Rechtsschutz,

Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz,

Rechtsschutz für Opfer von Gewaltstraftaten,

Daten-Rechtsschutz vor Gerichten

Für bestimmte Berufsgruppen ist es außerdem möglich einen Firmen-Vertrags-Rechtsschutz abzuschließen.

Die Aufzählung ist keinesfalls abschließend. Einige der oben genannte Punkte können jedoch, je nach Bedingungswerk, auch eingeschlossen sein bzw. mitversichert werden.



Deckungssumme

Ein Rechtsstreit kann sehr teuer werden – vor allem dann, wenn er durch mehrere Instanzen geht. Ausgehend vom Streitwert fallen Anwalts-
und Gerichtsgebühren an. Hinzu können ggf. noch weitere Kosten kommen (Zeugen, Gutachten, etc.). Ihre Rechtsschutzversicherung
zahlt dann maximal bis zur vereinbarten Deckungssumme. Allerdings beruhen viele alte Tarifen noch auf kalkulierten Deckungssummen, die
heute unzeitgemäß niedrig sind. Existenzbedrohende Prozesse gegen einen finanzstarken Gegner wie z. B. die Schadenersatzklage nach
einem Verkehrsunfall mit unklarer Schuldfrage, können die Summe schnell aufzehren. Auf eine ausreichend hohe Deckungssumme sollte
daher unbedingt geachtet werden.


Strafkaution

Wenn es Sie oder andere mitversicherte Personen einstweilen vor Strafverfolgungsmaßnahmen verschont, leistet der Versicherer innerhalb
der vertraglich vereinbarten Summe die Kaution (z. B. bei Untersuchungshaft oder beim Vorwurf einer Straftat im Ausland). Verfällt die Kaution
(z. B. bei Nichterscheinen des Beschuldigten zur Verhandlung), muss der Versicherungsnehmer die Kaution an den Versicherer zurück
zahlen. Dazu steht - je nach Vertrag - eine gesondert ausgewiesene Summe in der Rechtsschutzversicherung zur Verfügung.


Selbstbeteiligung

Die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung, die Sie selbst bei jedem Rechtsschutzfall übernehmen, wirkt sich immer prämienmindert auf den
Beitrag aus, den Sie zahlen müssen. Führt eine Ursache zu mehreren Streitfällen, verzichten manche Versicherer darauf, die Selbstbeteiligung
mehr als einmal anzurechnen.


Wartezeiten

Erst wenn die vertraglich vereinbarte Wartezeit vorüber ist, beginnt die Leistungspflicht des Versicherers. Dadurch wird die Versichertengemeinschaft
vor den Auswirkungen geschützt, die durch Kunden entstehen, die nur deshalb eine Rechtsschutzversicherung abschließen, weil
„das Haus schon brennt“.


Geltungsbereich

Grundsätzlich gilt die Rechtsschutzversicherung in Deutschland und im restlichen geographischen Europa. Darüber hinaus gilt auch im
außereuropäischen Ausland Versicherungsschutz. Dort können jedoch die abgesicherten Summen und die zeitliche Geltung deutlich
eingeschränkt sein. Ebenso können einzelne Rechtsgebiete aus dem Versicherungspaket ausgeklammert werden. Bei einem bevorstehenden
längeren außereuropäischen Auslandsaufenthalt sollten Sie daher Ihren konkreten Einzelfall von Ihrem Versicherungsmakler beim
Versicherer abklären lassen.


Versicherter Personenkreis

Grundsätzlich sind alle Mitarbeiter Ihres Unternehmens über den gewerblichen Rechtsschutzvertrag abgesichert, sofern es sich um Streitigkeiten
handelt, die aus der Tätigkeit für die Firma resultieren. Normalerweise bietet ein gewerblicher Rechtsschutzvertrag auch für mind.
eine namentlich zu benennende Person (z. B. Inhaber oder Geschäftsführer) auch im Privatbereich Deckung. Hier gilt außer dem Benannten
auch Versicherungsschutz für dessen Ehe-/ Lebenspartner und deren unverheiratete, minderjährige Kinder (auch Stief-, Adoptiv- und
Pflegekinder) sowie volljährige Kinder, die sich noch in der Schulausbildung oder in der direkt anschließenden Berufsausbildung befinden.
Dieser Einschluss gilt, solange die häusliche Gemeinschaft besteht. Je nach gewähltem Versicherer und Tarif kann der Kreis Mitversicherter
Personen noch umfangreicher sein (z. B. Eltern des Versicherungsnehmers, wenn im Ruhestand und in häuslicher Gemeinschaft, etc.).
Ob in einem versicherten Fall Versicherungsschutz gewährt wird, entscheidet letztlich der Versicherungsnehmer als Vertragspartner des
Versicherers.


Versicherte Rechtsgebiete / Rechtsschutz-Bausteine

Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten eines Rechtsstreits nur dann, wenn auch das entsprechende Rechtsgebiet bzw.
der entsprechende Rechtsschutz-Baustein versichert ist. So fallen Streitigkeiten bzgl. des Garantieanspruchs eines Fahrzeugs zwar ins
versicherte Vertrags-Recht, Sie bräuchten jedoch eine Verkehrs- oder Fahrzeug-Rechtsschutzdeckung in Ihrem Vertrag. Auch Ihr Risiko als
Vermieter wird nicht automatisch über den Haus- und Grundstücks-Rechtsschutz mit abgedeckt, da z. B. die Kosten einer Wohnungsräumung
schnell den Rahmen sprengen können. Ihr Versicherungsmakler stimmt Ihren versicherbaren Bedarf gerne mit Ihnen ab.


Risikoausschlüsse

Damit Rechtsschutzversicherungsschutz dauerhaft bezahlbar bleiben kann, ist es nicht möglich, für wirklich alle Rechtsbereiche Versicherungsschutz
bieten zu können. Einige Rechtsstreitigkeiten, die erfahrungsgemäß sehr häufig auftreten oder unkalkulierbar hohe Kosten
verursachen, sind daher vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Unter diesen Ausschluss fallen regelmäßig z. B. alle Rechtsstreitigkeiten
aus der Neuerrichtung eines Gebäudes, aus Kapitalanlagegeschäften, aus dem Urheber-, Marken- und Personenrecht, sowie Studienplatzklagen
und das Vertragsrecht (im gewerblichen Bereich). Diese Aufzählung ist nicht abschließend und dient nur der Veranschaulichung.


Deckungszusage

Eine Rechtsschutzversicherung wird die Deckung für Ihren Fall immer nur dann übernehmen, wenn nach Schilderung des Sachverhalts auch
Aussicht auf Erfolg besteht. Manche gesetzlichen oder behördlichen Regelungen mögen Ihnen ungerecht vorkommen und Ihrer eigenen
Rechtsauffassung gänzlich zuwider laufen – das Begehen des Rechtswegs kann aber dennoch vom Start weg ohne jede Erfolgsaussicht
sein. Holen Sie daher vor dem ersten Gespräch mit Ihrem Anwalt immer erst eine Deckungszusage bei Ihrem Rechtsschutzversicherer ein.
Bedenken Sie dabei, dass Ihr Anwalt nicht wissen kann, welchen Umfang Ihr Rechtsschutzvertrag hat. Nur im vorherigen Gespräch mit dem
Versicherungsunternehmen können Sie vermeiden, ggf. auf den Kosten eines Rechtsstreits sitzen zu bleiben, der nicht versichert ist, bzw.
bei dem keine Deckungszusage erteilt wird.


Gerichtliches Verfahren

Nicht immer kommt ein Rechtsschutztarif für das komplette Verfahren auf. Gerade sehr preiswerte Tarife leisten zumindest in manchen
Bereichen erst ab dem Zeitpunkt, zu dem eine gerichtliche Verhandlung angestrebt wird. Die Kosten, die Ihnen im Vorfeld beim Anwalt
entstanden, müssen dann von Ihnen selbst getragen werden.


Beratungs-Rechtsschutz

Je nach Tarif und Rechtsgebiet kann auch nur die reine Erstberatung zu einem rechtlichen Sachverhalt versichert sein. Bringt Ihr Anwalt
dann mit weiteren Schritten die Sache voran, entfällt meist auch die Deckung für die Erstberatung, da diese dann in der Gesamtbetrachtung
hinfällig ist. Im Gegenzug erlassen Ihnen manche Rechtsschutzversicherer die Selbstbeteiligung, wenn sich eine Angelegenheit allein mit
der Erstberatung erledigen lässt. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die meisten Anbieter inzwischen sehr kompetente Rechtsberatungs-
Hotlines anbieten, bei denen Sie Ihren Fall besprechen und auch auf den Prozesserfolg hin prüfen lassen können.


Erweiterter Beratungs-Rechtsschutz

Hier übernimmt der Rechtsschutzversicherer auch die Kosten, die über die reine Erstberatung hinaus gehen – zumindest bis zu einer vereinbarten
Obergrenze. Oft sind hier auch grundsätzlich nicht versicherbare Bereiche gedeckt, damit Sie als Kunde zumindest bei einfacheren
Fällen nicht allein gelassen werden.


Mediation

In vielen Fällen kommt es nur deshalb zum Rechtsstreit, weil beide Seiten unterschiedlicher
Rechtsauffassungen sind. Bei einer Mediation unternimmt man den Versuch,
unter der Moderation eines geschulten Mediators (oft ein Anwalt) gemeinsam eine
Lösung zu erarbeiten, mit der beide Seiten leben können.


Vergleich / Kostenbeschluss

Mit einem Urteil ergeht in der Regel auch ein Kostenbeschluss, welche Streitpartei
welche Kosten des Verfahrens zu übernehmen hat. Auch bei einem gerichtlich erzielten
Vergleich ergeht ein solcher Kostenbeschluss. Ihr Rechtsschutzversicherer übernimmt
die Kosten dieses Beschlusses –
sowohl bei Urteil wie auch beim Vergleich.


Kapitalanlage-Rechtsschutz

Für Streitigkeiten aus Kapitalanlagen wird grundsätzlich keine uneingeschränkte
Deckung mehr angeboten. Dieser Grundsatz wird insoweit jedoch wieder aufgeweicht,
als dass viele Versicherer zumindest „einfaches Anlagegeschäft“ wie z. B. Altersvorsorgeprodukte
oder VWL-Sparverträge trotz des allgemeinen Ausschlusses decken. Ganz vereinzelt wird auch für spekulativere Kapitalanlagen
Deckung geboten, wobei hier immer eine Obergrenze bei der Anlagesumme festgelegt wird.


Erweiterter Straf-RS (privat/beruf/ehrenamtlich)/
Spezial-Straf-RS (gewerblich)

Ihr Rechtsschutzvertrag bietet bereits eine Deckung für strafrechtliche Probleme, die aus dem Vorwurf eines fahrlässig begangenen Vergehens
oder einer Ordnungswidrigkeit resultieren (hierunter fällt z. B. der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung durch einen von Ihnen
verursachten Verkehrsunfall). Ausdrücklich nicht versichert sind Straftaten, die nur vorsätzlich begangen werden können (z. B. Steuerhinterziehung
oder Mord). Bedenken Sie dabei bitte, dass der reine Tatverdacht ausreicht, um ein Ermittlungsverfahren zu beginnen und Sie
ggf. in Untersuchungshaft zu bringen. Mit einem erweiterten Straf-RS bzw. einem Spezial-Straf-RS werden Ihre Verteidigungskosten (inkl.
angemessener Honorarvereinbarungen mit Ihrem Strafverteidiger) auch beim Vorwurf von Vorsatzdelikten übernommen. Bei den am Markt
erhältlichen Tarifen kann es Unterschiede geben, ob der private, berufliche oder ehrenamtliche Bereich gedeckt ist.


Verzicht auf Einrede der Vorvertraglichkeit / Kausal­theorie / Folge­ereignistheorie

Grundsätzlich besteht Versicherungsschutz nur für solche rechtlichen Streitigkeiten, die erst während der Vertragslaufzeit aufgetreten sind.
Bei der Feststellung, wann ein Fall begann, können jedoch zwei Theorien angesetzt werden: Ist die Schaffung eines neuen Umstands als
ursprünglicher Beginn des Streifalls anzusehen (z. B. der Kauf eines Neuwagens), oder erst der Zeitpunkt, an dem das eigentliche Problem
ersichtlich ist (z. B. Hinweis der Werkstatt, dass der Wagen schon einmal einen schweren Unfall gehabt haben muss, von dem Sie nichts
wussten)? Besteht Ihr Rechtsschutzvertrag seit mindestens fünf Jahren, verzichten viele Versicherer generell auf die Prüfung, ob ein Schaden
als vorvertraglich angesehen werden kann.


Forderungsmanagement

Die meisten Anbieter im Bereich der gewerblichen Rechtsschutzversicherung arbeiten mit einem Inkassodienstleister zusammen. Dessen
Dienste stehen den Kunden dann teils kostenfrei, teils stark preisgemindert zur Verfügung. Neben der Beitreibung unstrittiger offener
Forderungen können so z. B. vergünstigt Wirtschaftsauskünfte über potentielle Vertragspartner eingeholt werden. Diese Dienstleistung fängt
die Nichtversicherbarkeit eines „echten Vertrags-Rechtsschutzes“ in den meisten Fällen auf.


Hilfsgeschäfte/Investitions­geschäfte/er­worbene Dienstleistungen

Viele Verträge, die ein Unternehmen schließt, fallen unter einen dieser Begriffe. Gemeint sind hier Verträge, die geschlossen werden, um den
Geschäftsbetrieb Ihres Unternehmens zu unterstützen, ohne jedoch in direktem Zusammenhang mit Ihrem Unternehmenszweck zu stehen.
Beispiele verdeutlichen, was gemeint ist: die Anschaffung einer neuen Telefonanlage (Hilfsgeschäft), Servicevertrag mit einem IT-Dienstleister
(erworbene Dienstleistung), Erwerb einer neuen Druckmaschine für eine Druckerei (Investitionsgeschäft). Obacht: Investitionsgeschäfte
werden von den meisten Versicherern nicht mehr gedeckt!


Kollektives Arbeitsrecht

Hierunter versteht man das Recht der arbeitsrechtlichen Koalitionen (Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände). Dazu gehören insbesondere
das Tarifvertragsrecht, das Arbeitskampfrecht (Streiks und Aussperrungen), das Mitbestimmungsrecht in Unternehmen und Betrieben
(Betriebsverfassungsrecht).


Regress-RS

Wirft Ihnen eine Krankenkasse die Überschreitung des Arzneimittelbudgets vor, folgt im Regelfall eine zeitnahe Verrechnung mit Ihren
Vergütungen über die Kassenärztliche Vereinigung. Liegen besondere Umstände vor, kann eine Budgetüberschreitung aber durchaus legitim
sein. Kann bzw. will man Ihren Begründungen nicht folgen, genießen Sie über den Regress-RS bereits im außergerichtlichen Verfahren Versicherungsschutz.
Die Leistung ist hier versichererabhängig pro Fall bzw. pro Quartal meist begrenzt. Muss ein Fall vor Gericht ausgetragen
werden, steht Ihnen die gesamte Versicherungssumme Ihres Rechtsschutzvertrags zur Verfügung.


Cross-Compliance

„Cross-Compliance“ - oder auch Auflagenbindung genannt - ist ein Instrument der EU,
das Landwirte durch Direktzahlungen dazu verpflichtet, Auflagen im Bereich Umweltschutz,
Lebensmittelsicherheit, Tier-, Pflanzengesundheit und Tierschutz einzuhalten.
Neben dem bewirten ihrer Flächen, müssen Landwirte somit auch Sorge dafür tragen,
dass Grundanforderungen an ihre Betriebsführung ordnungsgemäß eingehalten werden
und das Land in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand bleibt.
Hieraus können u.a. verwaltungsrechtliche Streitigkeiten entstehen. Denn werden die
Auflagen nicht oder teilweise nicht erfüllt, werden Fördergelder reduziert oder gänzlich
gestrichen. Viele Rechtsschutzversicherer bieten hiergegen Versicherungsschutz im
Verwaltungsbereich


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