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Jakob Assecuranzmakler GmbH Gewerbehaftpflicht

Betriebshaftpflicht / Berufshaftpflicht

Für was ist eine Betriebshaftpflicht Versicherung?

Generell ist die Betriebshaftpflicht ein Bestandteil der Existenzabsicherung und für den Unternehmer und Freiberufler genauso wichtig wie die private Haftpflichtversicherung für den Bürger als Privatperson.

Per Gesetzt ist jede Person und jedes Unternehmen verpflichtet, verursachte Schäden zu ersetzen. Eine Entschädigungsobergrenze gibt es dabei nicht. Wer also Schadenersatz leisten muss und nicht versichert ist, riskiert den finanziellen Bankrott.

Die Betriebshaftpflichtversicherung ist daher eine der wichtigsten Versicherungen für Selbstständige, Freiberufler, mittelständische Unternehmen oder auch große Firmen mit vielen Angestellten.

Mit einer Betriebshaftpflichtversicherung sind Sie als Inhaber der Firma, das Unternehmen als juristische Person, alle Teilhaber und Gesellschafter und natürlich auch alle Mitarbeiter versichert. Kurz gesagt Ihr gesamter Unternehmen ist in einer Betriebshaftpflicht versichert.

Sie sind durch eine betriebliche Haftpflichtversicherung geschützt vor Schadenersatzansprüchen aus Personen- und Sachschäden die an Sie gestellt werden. Berechtigte Forderungen werden bis zur Höhe der Versicherungssumme entschädigt und unberechtigte Ansprüche für Sie abgewehrt durch den sogenannten passiven Rechtschutz.



Welche Schäden sind mit der Betriebshaftpflicht nicht versichert?

Keine Absicherung bietet die Betriebshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden Dritter, die aus fehlerhaften Dienstleistungen resultieren.

So genannte „echte Vermögensschäden“ wenn ein rein finanzieller Verlust aus der fehlerhaften Dienstleistung resultiert und der finanzielle Schaden nicht durch eine zerstörte Sache entsteht.

Für solche Vermögensschäden gibt es die Vermögensschadenhaftpflicht oder auch Berufshaftpflicht die Sie vor Schäden durch z. B. Fehlberatung schützt.

Die Kombination von Betriebshaftpflicht und Vermögensschadenhaftplicht ist eine häufig gewählte Variante zum Rundum-Schutz.


Sie haben je nach Tätigkeitsbereich individuelle Risiken deshalb ist es wichtig, dass Ihre Betriebshaftpflicht optimal auf Sie zugeschnitten ist.

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Im Folgenden werden wichtige Leistungen der Betriebshaftpflichtversicherung im Überblick für spezielle Branchen gezeigt

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D & O Versicherung (Directors & Officers-Versicherung)

Was ist eine D & O Versicherung?

Führungskräfte müssen Tag für Tag weitreichende Entscheidungen treffen. Ist die Entscheidung falsch, kann der Schaden fürs Unternehmen enorm sein. Geschäftsführer (auch Gesellschafter-Geschäftsführer), Aufsichtsräte, Vorstände aber auch Vereinsvorstände oder Entscheider in Stiftungen haften dann persönlich mit ihrem gesamten Privatvermögen.


Was ist bei einer D & O Versicherung versichert?

Die Directors & 0fficers (D&O) Versicherung gewährt Versicherungsschutz für den Fall, dass Sie oder eine andere versicherte Person für einen Vermögensschaden (Achtung! weder Personen- noch Sachschaden) ersatzpflichtig gemacht werden, der in einem Zusammenhang mit der jeweiligen versicherten Tätigkeit steht.

Versichert ist dabei sowohl die Haftung im Innen- wie auch im Außenverhältnis. So können Schadenersatzansprüche vom eigenen Unternehmen an den Entscheider herangetragen werden, aber auch beispielsweise von Geschäftspartnern oder Behörden, die nicht nur die Firma sondern auch den tatsächlichen Schadenverursacher mit ihren Ansprüchen angehen.

Beachten Sie bitte auch, dass Eigentum an der Firma nicht vor der persönlichen Haftung schützt, weshalb auch Gesellschafter-Geschäftsführer z. B. von einem Insolvenzverwalter direkt in Haftung genommen werden können. Laut Gesetzesbeschluss zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) tragen seit 01.07.2010 Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften, unabhängig von deren Größe, amtlicher Notierung oder Aktionärszusammensetzung, einen persönlichen Pflicht-Selbstbehalt von 10 %, max. 1,5-fach des Jahresbruttofestbezuges.

 

 



Versicherter Personenkreis

Der Kreis der Personen, die unter den Versicherungsschutz einer Firmen-D&O fallen, ist inzwischen bei den meisten Tarifen am Markt sehr
weit gefasst. Je nach Gesellschaftsform deckt sie z. B. alle Geschäftsführer (auch Gesellschaftergeschäftsführer), Vorstände, Aufsichtsräte,
Verwaltungsräte, Prokuristen, leitende Angestellte, Interimsmanager, Compliance-Beauftragte, etc.


Außenhaftung

Unter der Außenhaftung werden Haftungsansprüche gegenüber Dritten verstanden. Dies können beispielsweise Aktionäre, Gesellschafter
des Unternehmens, Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Wettbewerber oder der Staat sein. Neben allgemeinen Haftungsregelungen können
auch spezialgesetzliche Haftungsnormen herangezogen werden. Neben dem Manager haftet in der Regel auch das Unternehmen. Die
Bedeutung der Außenhaftung zeigt sich daher meist nur im Insolvenzfall des Unternehmens. Die Verjährung von Schadensersatzansprüchen
Dritter richtet sich nach maßgeblichen Regelungen für die diversen Haftungsgrundlagen. Sie können im Zeitraum zwischen drei und dreißig
Jahre liegen


Innenhaftung

Bei der Innenhaftung handelt es sich um die Haftung des Entscheiders gegenüber dem eigenen Unternehmen. Mehr als zwei Drittel aller
Ansprüche betreffen die Innenhaftung.


Gesamtschuldnerische Haftung

Mehrere Geschäftsführer haften gesamtschuldnerisch für einen Schaden. Der Schadenersatz kann daher komplett oder teilweise bei jedem
davon eingetrieben werden. Bestimmte Ressortverantwortlichkeiten haben hierbei keine Auswirkung auf die Haftung.


Claims-Made-Prinzip und Rückwärtsversicherung

Das Claims-Made-Prinzip wird auch als Anspruchserhebungsprinzip bezeichnet und definiert den Zeitpunkt des Versicherungsfalls. Das
Claims-Made-Prinzip bedeutet, dass die Leistungspflicht des Versicherers erst durch die Geltendmachung von Haftpflichtansprüchen
gegenüber dem Manager und nicht bereits durch die Pflichtverletzung des Managers ausgelöst wird. Vom Versicherungsschutz erfasst sind
also alle Ansprüche die während der Vertragslaufzeit erhoben werden. Unabhängig davon, ob die Schadenursache evtl. bereits vor Vertragsschluss
bestanden hat. Bitte beachten: Den versicherten Personen bereits bekannte Pflichtverletzungen sind vom Versicherungsschutz
jedoch ausgeschlossen und beim Erwerb von Tochtergesellschaften gelten evtl. besondere Regelungen.


Verstoßprinzip

Das Verstoßprinzip bezeichnet das genaue Gegenteil des Claims-Made-Prinzips. Hier wird als Zeitpunkt des Schadeneintritts nicht erst die
Geltendmachung von Haftpflichtansprüchen gegenüber dem Manager als Schadentag ausgelegt, sondern bereits die Pflichtverletzung in der
Vergangenheit. Die meisten D&O-Versicherer verzichten jedoch darauf und regulieren nach dem Claims-Made-Prinzip.


Aktiver Rechtsschutz (negative Feststellungsklage)

Die sogenannte negative Feststellungsklage lässt sich auch als umgekehrte Leistungsklage beschreiben. Durch Sie kann gerichtlich
festgestellt werden, dass ein Rechtsverhältnis nicht besteht, obwohl dies ein Dritter behauptet. So kann man z. B. die Berechtigung einer
Abmahnung gerichtlich prüfen lassen. Man wartet hier also nicht ab, bis man selbst verklagt wird, sondern ergreift seinerseits bereits
die Initiative. Die Feststellungsklage wird als negativ bezeichnet, da man damit beweisen möchte, dass es keine Anspruchsgrundlage der
Gegenpartei gibt.


Eigenschadendeckung bei Eingreifen der Haftungsprivilegierung

Generell genießt man als Arbeitnehmer bei Schäden gegenüber dem Arbeitgeber ein sogenanntes Privileg. Im Prinzip haftet man für den
Schaden nur voll, wenn man diesen grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt hat. Bei mittlerer oder nur leichter Fahrlässigkeit haftet
man gar nicht oder nur zum Teil. In den meisten D&O-Versicherungen sind diese Schäden jedoch mit abgedeckt unabhängig vom Verschulden
des Versicherten.


Nachmeldefrist

Sollte Ihre Versicherungssumme nach einem Versicherungsfall für das bestehende Jahr aufgebraucht sein, bieten einige Versicherer gegen
Zahlung einer Einmalprämie die Möglichkeit an, die Versicherungssumme wieder aufzufüllen. Dies bedeutet, dass Sie für einen weiteren
Leistungsfall im gleichen Versicherungsjahr noch einmal die komplette Versicherungssumme zur Verfügung haben. Die wiederaufgefüllte
Versicherungssumme kann jedoch nicht für den Versicherungsfall hergenommen werden, durch den die bisherige Versicherungssumme
bereits aufgebraucht wurde.


Pflichtverletzung, Bedingter Vorsatz (dolus eventualis)

Beim bedingten Vorsatz (dolus eventualis) wird ein möglicher erkannter rechtswidriger Erfolg billigend in Kauf genommen. Zusätzlichen
gelten bei manchen Tarifen am Markt auch die Pflichtverletzungen auf Unternehmensebene mitversichert, bei denen die versicherte Person
unter objektiver Abwägung aller Umstände annehmen durfte, zum Wohle der Gesellschaft zu handeln. So sind nur noch „echte Vorsatzdelikte“
vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.


Fremdmandate

Werden eigene Mitarbeiter in Organe fremder Unternehmen für Leitungs- oder Aufsichtstätigkeiten entsendet, so können diese Fremdmandate
auch im Rahmen einer D&O-Versicherung eingeschlossen werden.


Erweiterter Vermögensschadenbegriff

Generell gilt Vermögensschäden folgendes: Vermögensschaden ist jeder Schaden, der weder in der Tötung, Körperverletzung oder Gesundheitsbeeinträchtigung
von Personen (Personenschaden) noch in der Vernichtung, Beschädigung oder dem Abhandenkommen von Sachen
(Sachschaden) besteht, noch sich aus solchen Schäden herleitet (Folgeschaden). Als erweiterter Vermögensschaden gelten dann aber auch
manche Folgeschäden aus Personen- oder Sachschäden mitversichert.


Freistellungsklausel (Company Reimbursement)

Bei dieser Klausel steht der Versicherungsanspruch aus der Versicherungsleistung
dem Unternehmen als Versicherungsnehmer zu und nicht der versicherten Person. Die
versicherte Person wird im Rahmen von Außenhaftungsansprüchen durch das Unternehmen
freigestellt. Ein vorhandener Schaden verlagert sich dann auf die Versicherungsnehmerin
(das Unternehmen). Der Manager wird nicht in Anspruch genommen,
das Unternehmen erhält die Versicherungsleistung.


Reputationsschäden

Leidet durch einen Versicherungsfall das Ansehen der versicherten Person, so können
erforderliche Gegenmaßnahmen zur Wiederherstellung des Ansehens ergriffen werden.
Die notwendigen Aufwendungen z.B. für externe Public-Relations-Berater sind in der
Regel bis zu einem Höchstbetrag im Rahmen der D&O-Versicherung mitversichert. Die
Beauftragung ist jedoch oft mit dem Versicherer abzustimmen.


Abwehrkostenzusatzlimit nach Verbrauch der Versicherungssumme

Ähnlich wie bei der Wiederauffüllung der Versicherungssumme greift diese Klausel erst, wenn durch einen Schadenfall die Versicherungssumme
für die laufende Versicherungsperiode aufgebraucht ist. Unterschied ist, dass das Zusatzlimit nicht mit einem Mehrbeitrag verbunden
ist und dass dieses nur zweckgebunden für Kosten zur Abwehr drohender oder erhobener Haftpflichtansprüche zur Verfügung steht.


Gehaltsfortzahlung

Die dienstvertraglichen Gehaltsansprüche der versicherten Person werden häufig aufgrund behaupteter Ansprüche durch das Unternehmen
aufgerechnet. Die Versicherungsgesellschaft erbringt für einen bestimmten Zeitraum bis zu einer vereinbarten Höhe die monatlichen
Zahlungen für die versicherte Person.


Kosten für einen Konfliktmanager oder einen Mediator

Sollte es bei einem Schadenfall im Innenverhältnis zu Streitigkeiten zwischen der Versicherungsnehmerin (Firma) und der versicherten
Person (Organ) kommen und die Lage scheint zu eskalieren, übernimmt der Versicherer die Kosten bis zu einer bestimmten Höhe für einen
Konfliktmanager oder einen Mediator.


Restrukturierungsversicherung

Sollten Sie oder eines Ihrer Tochterunternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen, aber noch nicht insolvenzreif sein, stellt Ihnen
der Versicherer einen sogenannten Spezialisten für Restrukturierung und Sanierung (ReCo-Spezialist) zum Zweck der situationsbezogenen
Beratung zur Verfügung. Dies wäre z. B. der Fall, wenn ein finanzierendes Kreditinstitut Ihre Kreditlinien einseitig kürzt.


Inanspruchnahmen gem. § 64 Satz 1 GmbHG

Bei einigen Versicherern ist auch eine Inanspruchnahme nach § 64 Satz 1 GmbHG mitversichert. Hierbei handelt es sich um den Ersatz
von Zahlungen, die nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft oder nach Feststellung ihrer Überschuldung geleistet werden.
Für diese ist der Geschäftsführer gegenüber der Gesellschaft zum Ersatz verpflichtet, sollten diese nicht mit der Sorgfalt eines ordentlichen
Geschäftsmanns vereinbar sein.


Anwaltliche Beratung vor Einleitung eines Straf-, Ordnungswidrigkeiten- oder sonstigen behördlichen Verfahren

Manche Versicherer bieten Ihnen die Möglichkeit einer anwaltlichen Beratung, bevor ein Verfahren gegen Sie eingeleitet wurde.


Faute non separable des fonctions
Sollten Sie oder eines Ihrer Tochterunternehmen einen Firmensitz in Frankreich, besteht über Ihre D&O auch Versicherungsschutz für
Haftpflichtansprüche nach französischem Recht.


Abwehrkosten bei Sach- und Personenschäden

Reine Sach- und Personenschäden sind über die D&O nicht versichert. Jedoch bieten die meisten Versicherer Versicherungsschutz für die
gerichtliche und außergerichtliche Anspruchsabwehr.


Vorsorgliche Umstandsmeldung nach Vertragsende

Werden Ihnen auch nach Vertragsende Umstände bekannt, die zu einem Schadenfall führen könnten, melden Sie diese unbedingt vorsorglich
an den Versicherer bevor ein Anspruch entstanden ist. Denn nur so kann der Versicherungsschutz für diesen Fall aufrechterhalten
werden. Hier sollten Sie auf die unterschiedlichen Zeiträume und Voraussetzungen der einzelnen Versicherer achten.


Bedingungsweiterentwicklung

Wird der Tarif oder die Bedingungen des Versicherers zum Wohle des Kunden angepasst, gelten die neuen Bedingungen ebenfalls
mitversi¬chert, sofern kein Mehrbeitrag erhoben werden muss.


Verzicht auf Rücktritt bei vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung (Obliegenheitsverletzung)

Unter Obliegenheiten versteht man besondere Pflichten, die der Versicherungsnehmer erfüllen muss, damit Versicherungsschutz besteht.
Dazu zählt beispielsweise die pünktliche Zahlung der Beiträge oder eine wahrheitsgetreue Auskunft über den Hergang eines Schadensfalls.
Kommen Sie diesen Pflichten nicht oder nicht im vereinbarten Umfang nach, kann das Versicherungsunternehmen die Leistung kürzen oder
gar verweigern. Um die Folgen dieser Obliegenheitsverletzungen zu minimieren, verzichten einige Versicherer darauf, Obliegenheitsverletzungen
zu sanktionieren. Hier verzichten die Versicherer auf Ihr Recht, vom Vertrag zurückzutreten, wenn Sie vor Vertragsschluss unrichtige
oder unvollständige Angaben gemacht haben.


Kontinuitätsgarantie

Wird der Vertrag unter Bedingungseinschränkungen fortgesetzt, so gelten diese Beschränkungen nicht für Pflichtverletzungen, die vor der
Wirksamkeit der Bedingungseinschränkungen eingetreten sind. D. h. Sie haben für diese Schäden den gleichen Versicherungsschutz wie vor
der Umstellung des Vertrags bzw. der Bedingungen.


Summen- und Konditionsdifferenzdeckung

Oft besteht bereits eine Versicherung, die aber geringere Versicherungssummen oder auch weniger Deckungserweiterungen (Konditionen)
bietet. Der neue Vertrag wird in aller Regel erst zum Ablauf der bestehenden Versicherung abgeschlossen und wirksam. Ansonsten läge eine
Doppelversicherung vor und es würde dadurch auch zu einer doppelten Prämienbelastung kommen. Um dies zu vermeiden und um Ihnen
trotzdem rasch den verbesserten Versicherungsschutz zu bieten, werden Summen- und Konditionsdifferenzdeckungen angeboten. So werden
Schäden, die von der bestehenden Versicherung abgedeckt sind, bis zum Vertragsende über diese Versicherung reguliert. Tritt aber ein
Schaden auf, der nur oder zumindest stellenweise nur über die neue Hausratversicherung versichert ist, übernimmt die neue Versicherung
den Schaden – obwohl der wirkliche Vertragsbeginn erst in der Zukunft liegt. Sie übernimmt also die Differenz des neuen zum alten Vertrag.


Vertrauensschadenversicherung

Was ist eine Vertrauens­schaden­versicherung?

Eine Vertrauensschadenversicherung schützt Sie und Ihr Unternehmen gegen Vermögensschäden durch vorsätzliche kriminelle Handlungen von außenstehenden Dritten oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sogenannte „Vertrauenspersonen“.


Für wen ist eine Vertrauens­schaden­versicherung sinnvoll?

Es kommt immer häufiger vor, dass Mitarbeiter in die eigene Tasche wirtschaften. Selbst die besten Kontroll- und Vorsorgemaßnahmen können Unternehmen nicht vollständig vor Veruntreuungen schützen.

Insgesamt entstehen jedes Jahr für deutsche Unternehmen Schäden in Höhe von ca. 53 Milliarden Euro durch eigene Mitarbeiter.

Die Gründe hierfür sind vielfältig: Veränderte Organisationsstrukturen, moderne Informationstechnologien sowie die Dezentralisierung in der EDV erleichtern nicht nur den Arbeitsalltag, sondern auch den Zugriff auf Finanzen, Waren und Daten.

So sind auch langjährige und zuverlässige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht davor gefeit, sich in schwierigen Situationen zu Verzweiflungstaten verleiten zu lassen

So können auch langjährige und zuverlässige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in schwierigen Situationen zu Verzweiflungstaten verleitet werden.

Die finanziellen Folgen tragen am Ende Sie als Unternehmer und sollten deshalb nicht unterschätzt welche existenziellen Schadenhöhen möglich sind.


Schadenbeispiele aus der Vertrauens­schaden­versicherung

Eine Kassiererin stellte Leergutbons aus, ohne dass tatsächlich eine Leergutrückgabe erfolgte. Da die Kasse immer „stimmte“ konnte der Schwindel über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden. Der Schaden belief sich auf 2.000 €

 

Die Leiterin einer Baumarktfiliale entnahm regelmäßig den Warenbeständen Materialien für den eigenen Hausbau sowie für Dritte um sich selber zu bereichern ohne dafür zu bezahlen. Die Geschäftsleitung bemerkte zwar die fehlenden Warenbestände in der Filiale, konnte aber die Ursache nicht finden. Erst als nach einer vorübergehenden Versetzung der Filialleiterin das Manko schlagartig geringer wurde und an der neuen Wirkungsstätte erhöhte, konnte die Täterin überführt werden. Der entstandene Schaden belief sich auf 15.000 €.

 

Der Vorstandsvorsitzende Ihres Vereins fliegt in den Luxusurlaub und zahlt mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen, die für eigentlich für einen guten Zweck bestimmt waren. Der Vorfall kommt an die Öffentlichkeit und Ihr Verein wird verklagt. Der entstandene Imageschaden ist enorm.

 

In einer großen Rechtsanwaltskanzlei besserte die Personalsachbearbeiterin durch Tricks und Ausnutzung ihrer Vertrauensstellung ihr eigenes Gehalt auf. Sie verbuchte Sonderzahlungen für die Mitarbeiter auf ihr eigenes Konto. Es entstand ein Schaden von 50.000 €


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